Call of the Wild

Call of the Wild: The Angler im Test – Angeln ohne Angelschein

Mit “Call of the Wild: The Angler” hat das Entwickler Team, “Expansive Worlds” und gleichzeitig auch der Publisher, die nächste Stufe seiner eigenen Spielreihe gelegt. Bekannt sind Sie durch das Spiel “theHunter: Call of the Wild” geworden. Dieses ist auch wirklich gelungen und hat einen Krater in der Spielewelt geschlagen, wie kaum ein anderes! Ganz dicke Nummer hier an dieser Stelle. Aber um theHunter geht es hier überhaupt nicht.

Wir schauen uns Call of the Wild: The Angler an. Wir haben das Spiel gerade so noch im Early Access testen dürfen, wo es jetzt einen Full Release hinter sich hat. Einige Dinge stören mich unheimlich, und andere Dinge sind wirklich atemberaubend geworden. Welche das genau sind, und was wir alles in Call of the Wild: The Angler angeln dürfen, verraten wir euch in diesem Test. Wer also richtig Bock auf ne Angeltour hat, sollte dieses Spiel unbedingt bei der nächsten Möglichkeit anschnuppern! Wer weiß, vielleicht ist es ja genau das, was Ihr schon seit Jahren gesucht habt. Auf die Plätze, fertig, Angeln!

Call of the Wild: The Angler

Call of the Wild: The Angler von Expensive Worlds

Wer wollte nicht schon längst virtuell Angeln? Oder so sein wie Jeremy Wade, aus dem TV? Den richtigen Köder aussuchen, die richtige Position finden, und dann noch das richtige Equipment haben, alles möglich in Call of the Wild: The Angler! Wir fangen mit einem kleinen Tutorial an, und werden danach auch sofort ins Freie gelassen. So zumindest ist der Plan. Tutorial ist einfach und recht fix gehalten, hier dürfte wohl kaum einer frustriert sein. Zwar werden einige Funktionen nur am Rande erklärt, aber wir sind doch Profis, da ist Angeln doch die leichteste Aufgabe für uns, nicht wahr!? In dem Golden Ridge Reserve darf ich mich dann endlich ans Angeln begeben.

Das Golden Ridge Reserve ist wirklich gigantisch. Hier braucht man ein Weilche, um ans Ziel zu kommen. Das ganze wird sehr schön in Szene gesetzt, mit den ganzen Schatten- und Lichtspielereien, der guten Akustik, und der großartigen Open World. Hier soll ruhig das Auge sabbern dürfen! Ich muss wirklich eines ganz stark hervorheben, und zwar die Open World. Unglaublich schön! Hier haben die Entwickler mit Sicherheit unheimlich viel Arbeit reingesteckt, damit diese so aussieht. Die Grafikengine gibt Ihren Rest dazu bei. Ausgestattet mit einer Angel, paar Köder, und einer mega Lust, endlich was fangen zu dürfen, stürzte ich mich ans Ufer und legte los.

Bähm! Fisch hat angebissen, und jetzt wird gekämpft. Und, und,.. habe ich Ihn endlich, meinen ersten Fisch!? Jawoooll. Fisch ist am Haken, jetzt wird er mit größter Professionalität eingeholt. Dies hat mir auch in der Tat direkt beim ersten mal geklappt. Erfolgreich! Ich habe mich sehr gefreut, auch, dass ich den Fisch wieder freilassen kann. Zumal es eine unglaubliche Anzahl an verschiedenen Fischen gibt. Sehr gut! Doch was kommt jetzt?

Call of the Wild: The Angler

Angeln wie der Wille will

In Call of the Wild: The Angler wird das Angeln wirklich leicht gemacht. Bislang kenne ich kein Spiel, welches ein solches Angelerlebnis ermöglicht. Hinzu kommt, dass wir auch mit Fahrzeugen die Open World, also Golden Ridge Reserve bereisen dürfen. Japp, Geländefahrzeuge, Boote, wir können uns etwas schnelle zu unbekannte Orte bewegen. Gehen, Laufen wäre hier nicht ratsam, denn das würde eine gefühlte Ewigkeit dauern. Eine sehr gute Idee, Entwickler Expansive Worlds! Des weiteren bietet Call of the Wild: The Angler ein Tag, Nacht Zyklus, was dabei hilft, sich noch mehr in die Welt von Call of the Wild: The Angler zu verlieren.

Wer hat Lust auf Nachtangeln? Wer will gerne morgens Angeln? Oder wollt Ihr mitten am Tag, wenn die Sonne euch quasi die Haare vom Kopf weg brennen? Alles kein Problem in Call of the Wild: The Angler! Es gibt einen Shop, wo wir uns weiter ausrüsten können, zumal wir das erforderliches Geld besitzen dafür. Nichts ist hier Kostenlos, außer das Standard Equipment zu Beginn. Im Tutorial erhalten wir nicht nur diverse Ausrüstungen für unser Angelerlebnis, sondern lernen auch diverse NPCs kennen, die uns im Spiel begleiten, oder besser gesagt, uns zur Verfügung stehen.

An dieser Stelle sei gesagt, dass ich momentan die Shop Dame am interessantesten finde. Schließlich bekommen wir so einiges für unser Equipment angeboten. Auch Zubehör wie Köder usw. finden wir bei der freundlichen Dame im Shop. Dieser Ort ist auch zugleich der Angelplatz für uns, also wie ein HUB. Gespeichert wird automatisch, da brauchen wir uns keine Sorgen zu machen! Ich sag es euch, die Spielwelt ist einfach riesig, und kommt mit verschiedenen Regionen um die Ecke. Fabelhaft!

Call of the Wild: The Angler

Wo sind die Fische bloß hin!?

Im Spiel Call of the Wild: The Angler vom Entwickler Expansive Worlds ist die Spielwelt ein riesiger Spielplatz für Angler. Die Spielwelt selbst wurde scheinbar mit der Apex Engine erstellt. Diese Engine kennen wir bereits aus den Just Cause Teilen, sowie auch aus dem Rage2 Spiel. Die Apex Engine ist eben ausgezeichnet, und auch bekannt für die Erstellung realistischen Landschaften. Ich muss auch hier sagen, bei Call of the Wild: The Angler, die Open World kann mal richtig was. Wie bereits oben erwähnt, ist dies mein ganz persönliches Highlight in Call of the Wild: The Angler!

Falls man eine potente Hardware hat, geht hier der Anschlag für die Grafik voll nach oben, und das Ganze dann auch noch in 4K. Wahnsinn! Allein das wird euch aus den Gamingstühlen reißen. Die Pracht kommt aber auch nicht vom Himmel. Ich habe leider nicht allzu lange meine Zeit in Golden Ridge Reserve verbringen können, da die Performance vom Spiel dies ganz massiv trübt, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. So ist es für mich nicht einfach, eine gerechte Wertung für Call of the Wild: The Angler zu finden. Es wird definitiv einiges an Potenzial verschenkt, allein durch die mangelnde Optimierung. Auch kleine Gameplaymechaniken sind nicht ganz nachvollziehbar.

Aber sei es drum, die Performance macht mir aktuell einfach zu viel Probleme, sodass der Rest einfach viel zu kurz kommt. Zwei Patches später, mit großer Hoffnung habe ich nun mehr, mehrfach versucht, dass maximale an positives Spielerlebnis raus zu fischen, aber halt mit einem extrem faden Beigeschmack. Ich bin dennoch an dieser Stelle sehr gespannt, was die Entwickler hier noch alles raus holen. Falls die es tun, was nie mit Sicherheit gesagt werden kann. Wir hoffen einfach auf das Beste!

Call of the Wild: The Angler

Open World, Fische, Angeln, Performance!

Abschließend möchte ich noch zu Call of the Wild: The Angler ein paar Worte verlieren. Man merkt direkt das die Hauptarbeit in die Landschaft investiert wurde, auch die Fische sehen detailliert aus und können sich ruhig mal öfters sehen lassen. Aber so ist es ja auch beim Angeln, Ruhe bewahren, eine geeignete Stelle finden und natürlich den Köder, die Angel selbst, und die restliche Ausrüstung dementsprechend anpassen! Ist nicht leicht, macht aber ganz großen Spaß.

Auch wenn dann mal der Tag, Nacht Zyklus verbuggt und mich erneut in die Nacht schickt, obwohl es gerade hell wurde, oder dass die NPCs noch nichts von Lip Sync Battle gehört haben. Auch wenn die Animationen selbst total veraltet sind, ist es kein Totalschaden, sondern vielmehr eine Erinnerung an die Entwickler Expansive Worlds. Das Spiel Call of the Wild: The Angler hat es auch nicht ganz so mit dem Realismus. Ein kleines Beispiel dafür: Die geworfene Pose im Wasser ist nahezu verwurzelt, und bewegt sich durch die Wasserströmung kein Millimeter. Auch gibt es die ein oder andere Steuerungsmethode, welche nicht jedem liegen dürfte, wobei das ja auch Geschmackssache ist.

Mal schauen was die Entwickler Expansive Worlds an Ihrem Spiel, Call of the Wild: The Angler noch alles verbessern, oder verschlimmern! Ach, was mir gerade noch einfällt zur Wasserdarstellung…  omg, verschwommene Spiegelungen, schlecht animiertes Wasser generell, trübt nicht nur den Spielspaß. Bleibt abzuwarten was noch seitens der Entwickler passiert!

Call of the Wild: The Angler

Frohes Angeln mit Call of the Wild: The Angler

Vom Entwickler Expansive Worlds dürft Ihr nun in Call of the Wild: The Angler alles Mögliche Angeln. An dieser Stelle will ich mich für diese Gelegenheit bedanken. Ich hoffe sehr das Ihr fleißig am Spiel arbeitet, damit allein schon das Spiel selbst, Call of the Wild: The Angler davon profitieren kann, und schlussendlich wir Games natürlich. Wir bleiben am Haken!

Homepage vom Entwickler:
Call of the Wild: The Angler

Call of the Wild: The Angler im Test – Angeln ohne Angelschein
Unser Fazit
Ich habe sehr gemischte Gefühle zu Call of the Wild: The Angler, von Expansive Worlds. Leider! Weil ich mich tierisch auf ein intensives Angelerlebnis eingestellt und gefreut hatte. Nun werde ich mit diversen nervigen Bugs ausgebremst und dann noch die schlechte Performance, die wirklich alle anderen Bugs einfach in den Schatten stellt. Schade drum, denn hier ist das Potenzial definitiv da.
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