Das Smartphone-Case – eine Studie in Gestaltungsfragen

Eine Handyhülle mit Sombra von Overwatch? Sicherlich lässt sich diese käuflich erwerben. Aber so, wie man selbst sie gerne hätte? Das darf doch bezweifelt werden.

Ein kleiner Ausflug in die Welt der Betriebswirtschaftslehre.

Immerhin müssen wir festhalten, dass jedes Unternehmen, und sei es ein Handyhüllenhersteller der betriebswirtschaftlichen Obermaxime folgt, welcher sich alle anderen Unternehmensziele unterzuordnen haben. Diese lautet „Gewinnmaximierung“. Das sagt einem jeder Betriebswirtschaftler, das wurde ihnen auf der Handelsschule eingebläut. Und zwar so lange, bis man sie morgens um drei wecken kann und auf die Frage „Was ist das oberste Ziel eines Unternehmens“ die – sicherlich komplett verschlafene, dennoch hörbare – Antwort „Gewinnmaximierung“ gähnen.

Also „Gewinnmaximierung“ ist der Name des Spiels und entsprechend ist klar: Wenn etwas nicht gewinnbringend ist, wird es unter Umständen aus dem Sortiment genommen. Soll heißen: Selbst, wenn es einen Sombra-Moment gab, in dem sie den Spieler über die Schulter hinweg mit einem Siegerlächeln angrinst, so als wolle sie sagen „Ich weiß, dass ich die Beste bin“, ist dieser nur dann als Handyhülle lieferbar, wenn er sich gut verkaufte. Sollte dieser Moment allerdings wie Beton in den Handyhüllenlagern der Welt gelegen haben, fand keine weitere Produktion statt.

 

Das Wunschcase aus dem Internet.

Also muss man selbst aktiv werden. Etwa auf der Homepage https://www.deindesign.at/de/shop/apple-iphone-11 die Handyhülle der Wahl aussuchen. Im Rahmen der Bestellung lässt sich dann auch das Wunschbild hochladen und es wird eingearbeitet.

Und schon lässt sich das Smartphone zur Erkundung der Außenwelt ausführen. Es sieht gut aus und ist auch noch vor Umwelteinflüssen geschützt.


Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/smartphone-frauen-surfen-internet-6205517/

Unendliche Kreativität – Handyhüllen im Eigenbau.

Natürlich lassen sich Handyhüllen auch komplett in Eigenregie umstylen. Da braucht man nur eine Blanko-Hülle, die noch über keine schmückenden Elemente verfügt und nutzt dann die Utensilien, welche auf der letzten Tour durch den Bastelladen gekauft wurden.

Hier kann man Glitter auf die Hülle streuen oder mit Pailletten arbeiten. Die einzigen Dinge, die man braucht: eine schlichte Handyhülle, eine Heißklebepistole und die Dinge, die man zur Dekoration nutzen will.

Eine Alternative: Man nehme einen wasserfesten Stift und betätige sich zeichnerisch. Wenn es klassisch sein soll, greift man zum schwarzen Maler oder nimmt sich doch einen bunten Stift. Und dann wird der Kreativität freien lauf gelassen. Von coolen, geografischen Mustern bis hin zu neckischen Sinnsprüchen – erlaubt ist, was gefällt. Eine Sache sollte allerdings beachtet werden: Der Stift muss wasserfest sein, ansonsten ist das Vergnügen ein sehr kurzes.

Oder wie wäre es mit einer Handyhülle aus Stoff? Hierfür wird lediglich eine alte Jeans benötigt, die man anschließend um die Tasche erleichtert. Das heißt, theoretisch lassen sich aus einer alten Jeans mindestens vier Handyhüllen herstellen – zwei aus den Taschen und zwei, die aus je einem Bein gefertigt wird. Hierzu muss man die Maße des Handys auf das Bein übertragen, und sich dann ans Abtrennen und Nähen begeben.

Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man was für die Umwelt tut – wenn die eigene Hosentaschenhandyhülle gut ankommt, weiß man auch schon, was man den Lieben zum nächsten Wiegenfest oder zu Weihnachten schenken kann.

Gleiches, nur dieses Mal mit Plastik, gilt beim nächsten Tipp:

Wie wäre es mit einer Luftballonhandyhülle?

Dies geht relativ einfach. Man nehme einen Luftballon, puste ihn auf und lege das Smartphone auf den Luftballon. Da man keinen Knoten in den Ballon gemacht hat, entweicht die Luft beim vorsichtigen Herunterdrücken ganz leicht. Dies geht so lange, bis das Gummi das Handy umschmiegt. Hernach muss man die neue Hülle noch ein bisschen zurechtrücken, aber dann sollte es gehen.

Dieser Tipp eignet sich übrigens besonders für jene Smartphones, die noch keine Handykamera auf der Rückseite hatten. Es dürfte klar sein, dass man in einen Luftballon kein Loch hineinschneiden kann.

Fazit

Ob man sich für die Handyhülle in Eigenregie entscheidet, oder für die gekaufte Version, die über die entsprechenden Extras verfügt – ein aufwändig-gestaltetes Smartphone-Case ist ein echter Hingucker.

Quellen:

 

Eine neue Reise wartet bereits: Rückblick auf die 1. PvP-Beta von Overwatch 2

 

4 digitale Tools, um neue Orte zu erkunden

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