Nicht immer ist Gewalt die beste Lösung. Natürlich sind Armeen essenziell, doch es gibt auch andere Wege, um ans Ziel zu gelangen. Weise Herrscher wissen, eine Schar von Diplomaten mit Schmeicheleien als Waffe kann genauso effektiv gegen Widersacher sein. Ebenso können Reichtum und Macht aus entlegenen Regionen des Reiches entzogen und zur Errichtung einer mächtigen Metropole, die das Zentrum der Wirtschaft bildet, eingesetzt werden. Mit Europa Universalis IV: Leviathan stehen den Spielern viele neue Wege zur Erweiterung ihrer Macht offen.

Leviathan ist die neueste Erweiterung des Grand-Strategy-Klassikers von Paradox über die Welt der Frühmoderne. Gleichzeitig markiert sie die erste Veröffentlichung des in Barcelona ansässigen Studios Paradox Tinto. Leviathan fügt neue diplomatische und wirtschaftliche Spieloptionen hinzu und wird für Europa Universalis-Spieler ab dem 27. April 2021 verfügbar sein.

Eines der Highlights von Leviathan ist die Möglichkeit, diplomatische Gefälligkeiten zu nutzen, um sich Vorteile bei anderen Nationen zu verschaffen. Wenn Spieler Diplomaten entsenden, um sich bei einer fremden Nation beliebt zu machen, bauen sie langsam diplomatische Macht auf. Diese verwenden sie, um materielle Hilfen, Änderungen in Allianzen und sogar die Rückgabe von Kernprovinzen zu erwirken.

Weitere Features von Europa Universalis IV: Leviathan im Überblick:

• Neue Regentschaftsoptionen: Regentschaftsräte vertreten die Interessen des mächtigsten Standes und können verstärkt werden, um den Aufstieg eines untauglichen Monarchens zu verzögern.

• Spezialisierte Kolonialnationen: Spieler können ihre Kolonien auf militärische Hilfe, Handelsmacht oder Selbstverwaltung spezialisieren.

• Konzentrierte Entwicklung: Spieler können jetzt Entwicklungen von ihren Vasallen oder territorialen Besitztümer stehlen, um die Macht ihrer Hauptstadt zu erhöhen.

• Hauptstadtplünderung: Spieler plündern eine feindliche Hauptstadt als Friedensbedingung und bringen die Entwicklung zurück in die Hauptstadtmetropole.

• Erweiterte Infrastruktur: Provinzen können ihre Kapazität zum Bau neuer Strukturen und Manufakturen erweitern, wodurch kleinere Nationen für geringe Kosten Zentren des Wohlstands schaffen können.

• Zentralisierter Staat: Spieler reduzieren die Kosten für die Regierung, indem sie ungenutzte Reformpunkte ausgeben.

• Totemismus: Nationen, die der Totemisten-Religion folgen, können ein Pantheon vergangener Anführer verehren und erhalten dafür Boni, die die Fähigkeiten widerspiegeln, die sie im Leben hatten.

• Monumente: Spieler erweitern und errichten große Bauwerke, die neue Boni für ihr Reich bringen.

• Neue Einheitenmodelle: Neue Einheitenmodelle für südostasiatische Nationen, einschließlich indochinesischer, indonesischer und polynesischer Nationen.

• Und vieles mehr: Inklusive der Möglichkeit, mehrere feindliche Provinzen gleichzeitig mit flächendenkenden Großangriffen („Carpet Siege“) zu belagern, als plutokratische Nation Transporte zu entwerfen, zu beobachten, wie Erben Legitimität erlangen, während sie darauf warten, den Thron zu erben und andere Änderungen.

Wie üblich wird Leviathan von einem großen kostenlosen Update begleitet, das für alle Europa Universalis IV-Spieler verfügbar ist. Dieses Update beinhaltet Änderungen an den Karten von Südostasien und Nordamerika, mit größeren Gameplay-Änderungen für die nordamerikanischen First Nations. Es fügt außerdem australische Aborigine-Nationen hinzu.

Europa Universalis IV: Leviathan wird am 27. April 2021 im Paradox Store und bei den bekannten Online-Händlern zum empfohlenen Verkaufspreis von 19,99 Euro erhältlich sein.

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Hannes Heubner
Jüngstes Mitglied der Redaktion. Am daddeln ist er seit dem Gameboy Advance…. (Wie gesagt, mit Abstand der Jüngste). So richtig angefangen hat es aber dann mit der PlayStation2, danach der Marke aber auch treu geblieben.

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