Giovanni de Salvo hat die erste Saison der Ferrari Hublot Esports Series am vergangenen Wochenende gewonnen. Doch die Suche nach den besten europäischen Fahrern hatte bereits ein italienisches Flair, bevor de Salvo sich den Sieg sicherte: Ferrari hatte exklusiv mit dem italienischen Studio Kunos Simulazioni gearbeitet, um die Rennserie mit deren preisgekröntem Titel Assetto Corsa zu simulieren.

24 Profi- und Amateurfahrer hatten sich Startplätze für das Finale am Wochenende erarbeitet, für das die Strecken Mugello, Nordschleife und Monza ausgewählt wurden. Die Rennen mögen virtuell gewesen sein, doch die Emotionen waren echt.

Das erste Rennen fand auf der Mugello-Strecke statt. Der Franzose Arnaud Lacombe legte einen perfekten Start hin und führte von der ersten Runde an. Erfolgreich setzte er sich gegen Angriffe anderer Fahrer zur Wehr. Für den anderen Favoriten des Turniers, den Deutschen Jarno Koch, lief es nicht so gut. Durch eine Kollision früh im Rennen hatte er Mühe und musste viel Boden gutmachen. Er beendete das Rennen schließlich auf dem neunten Platz und wurde später von der Jury disqualifiziert.

Die Nordschleife war der Austragungsort des zweiten Rennens. Lacombe startete das Rennen in der zweiten Position, doch er kollidierte nach einigen ungünstigen Bremsmanövern mit seinem polnischen Rivalen Kamil Pawlowski und war mit 15 Strafsekunden im Rennen und schließlich der ganzen Meisterschaft chancenlos. Giovanni de Salvo nutzte die Gelegenheit und fuhr mit einem kühlen Kopf auf der deutschen Strecke zum Sieg.

Somit war alles für den großen Showdown in Monza bereit: De Salvo startete in der Pole Position, gerade mal 34 Hundertstel vor Lacombe. Kochs Wochenende blieb schwierig. Mit einem zehnten Platz erzielte er sein schlechtestes Saisonergebnis. Der Italiener nutzte seinen Startvorteil und verteidigte seine Führung konsequent gegen die konzentrierten Angriffe von Lacombe. De Salvo wurde somit der erste Sieger der Ferrari Hublot Esports Series und verwirklichte seinen Traum, für die FDA ausgewählt zu werden.

Die Ferrari Hublot Esports Series begann im September mit über 20.000 Sim-Rennfahrern, die sich für die Vorqualifikation registriert haben. Während der Qualifikationsevents des Oktobers, in denen die 24 Finalisten ermittelt wurden, zeigten zahlreiche Fahrer ein vielversprechendes Talent und im Finale letztlich wurde klar, dass nur Sim-Fahrer mit den Fertigkeiten und einer geistigen Disziplin, die denen der Profi-Fahrer der echten Welt ähneln, eine echte Chance auf den FDA-Platz in Maranello hatten.

Doch das war erst der Anfang der Ferrari Hublot Esports Series. Sim-Fahrer sollten den offiziellen Kanälen mit Updates zum nächsten Turnier 2021 folgen.

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Andre Wich
Der Verrückte im Team darf / muss alles testen was anliegt, auch wenn es Barbies großes Pferdeabenteuer ist (welches er zudem liebend gerne testen würde). Wäre er früher geboren, hätte er mit seinem Humor in einem Monty Python Film mitspielen können. Ausserdem hält er natürlich als waschechter Bayer von hopfenartigen Kaltgetränken absolut nichts.

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