Die Konrad-Adenauer-Stiftung und esports player foundation machen sich für ein besseres Miteinander im Gaming und Esports stark. In einer gemeinsamen Initiative sollen erfolgreiche Esportler*innen aktiv unterstützt werden, als Vorbilder für ambitionierte Gamer und Esports-Fans zu dienen und positiv in die Gesellschaft zu wirken. Geplant sind beispielsweise Workshops und Medientrainings mit geförderten Spieler*innen, die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien gegen „Hate-Speech” und „Toxicity” für den Einsatz in Schulen, Elternworkshops und Studien. So soll ein positives Bewusstsein für die Werte Respect, Fairplay und Performance in der Gesellschaft gefördert werden.

Die Initiative hat zum Ziel, den demokratischen Wertekonsens zu festigen. Sie leistet einen Beitrag, dass sich Gaming nicht zu einer Parallelwelt mit eigenen, ab- und ausgrenzenden Wertegerüsten und Normen entwickelt. Von der Aktion werden nicht nur die von der esports player foundation geförderten Spieler*innen profitieren. Zum Start der Initiative werden informative Interview-Clips zum Thema „Toxicity” (im Sinne eines vergifteten Miteinanders) in sozialen Medien veröffentlicht (www.youtube.com/watch?v=H_9JJGpXqDs). Darin geht es um die Folgen für Betroffene und wie sich Toxicity vermeiden lässt. In den kommenden Wochen und Monaten folgen weitere Videos zu den Themen „Hate Speech” und „Fairplay” mit Expert*innen und bekannten Persönlichkeiten des Esports.

Ludger Gruber, stellv. Leiter der Hauptabteilung Politische Bildung, Konrad-Adenauer-Stiftung: „Die Diskussion über gemeinsame Normen sollte nicht akademischen Runden vorbehalten bleiben. Im Gegenteil muss für unsere Werte täglich neu geworben werden. Sie sollen unseren Alltag prägen, denn sie sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Gaming und Esports gehören für viele Menschen zu diesem Alltag und deshalb freuen wir uns, gemeinsam mit der esports player foundation diese wichtige Diskussion in der Gamingcommunity führen zu können.

Jörg Adami, Geschäftsführer der esports player foundation: „Professionelle Esportler*innen sind Vorbilder für alle ambitionierten Spielerinnen und Spieler. Wir möchten sie in unserer täglichen Arbeit darin unterstützen, die Werte Respekt, Fairplay, Leistungsbereitschaft und Arbeitsethik vorzuleben. Durch die Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung leisten wir einen aktiven Beitrag für ein besseres Miteinander im Gaming und Esports.”

Die esports player foundation wurde 2020 gegründet, um Esports-Talente in Deutschland gezielt zu fördern. Bis Ende 2021 wird die Initiative über 200 Talente auf dem Weg an die Weltspitze begleiten. Dazu stehen vielfältige Fördermaßnahmen wie beispielsweise In-Game-Coachings, Ernährungsberatung, Fitness- und Medien-Trainings sowie finanzielle Hilfen mit einem Gesamtvolumen von rund 1,3 Millionen Euro bereit. Finanziert wird die esports player foundation durch das Engagement von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und Partnern aus der Wirtschaft, darunter CosmosDirekt, Deutschen Kreditbank, Deutsche Telekom, Logitech G und Skillcourt.

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Andre Wich
Der Verrückte im Team darf / muss alles testen was anliegt, auch wenn es Barbies großes Pferdeabenteuer ist (welches er zudem liebend gerne testen würde). Wäre er früher geboren, hätte er mit seinem Humor in einem Monty Python Film mitspielen können. Ausserdem hält er natürlich als waschechter Bayer von hopfenartigen Kaltgetränken absolut nichts.

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