Trigon: Space Story – Eine galaktische Sightseeing-Tour an die eindrucksvollen Orte im Weltraumspiel

Der russische Indie-Entwickler Sernur.tech gibt heute die Zusammenarbeit mit Gameforge bekannt, um das Sci-Fi-Strategiespiel Trigon: Space Story zu veröffentlichen. Das galaktische Abenteuer im Stil von Faster Than Light (FTL) ist derzeit bereits als Demo auf Steam verfügbar. Die Veröffentlichung ist für das Jahr 2022 geplant. Mit dieser Partnerschaft betritt Gameforge neue Publishing-Gefilde und lotet die Zusammenarbeit mit kleineren Indie-Studios aus.

Oft stoßen wir auf sehr vielversprechende Indie-Titel, die Unterstützung verdienen. Trigon: Space Story ist so ein Titel“, erzählt Noemi Feller, Vice President of Products bei Gameforge. „Wir hoffen, dass Trigon nur das erste von vielen Projekten ist, die wir gemeinsam mit Indie-Entwicklern verwirklichen werden. Da draußen gibt es so viele tolle Spiele und Geschichten, die unbedingt gespielt werden sollten.

Der Weg von einer der größten Ziegenmilchfarmen Russlands zu einem Indie-Game-Studio ist nicht gerade typisch für die Spieleindustrie, aber genau das, was bei Sernur.tech passiert ist. „Wir sind Landwirte und nebenbei Unternehmer. Wir haben in Russland eine Ziegenfarm und eine Fabrik zur Herstellung von Ziegenmilchprodukten. Es ist ein Familienbetrieb, den wir schon seit zehn Jahren führen. Aber wie so oft wollen Kinder nicht immer in die Fußstapfen ihrer Eltern treten. So auch wir. Wir haben schon immer Videospiele gespielt und davon geträumt, eines Tages ein eigenes Spiel zu entwickeln.

Trigon: Space Story, oder kurz TSS, begann ursprünglich als kleines Hobbyprojekt unter Freunden. Inspiriert vom großen Erfolg von FTL machte sich das Team daran, dessen zugrundeliegende Spielmechaniken nicht nur abzuwandeln, sondern auch zu verfeinern. Nach drei Monaten Entwicklungszeit setzten Kirill Koltsov, Mitbegründer von Sernur.tech, und seine Freunde alles auf eine Karte und legten den Grundstein für ein Entwicklerstudio. Mit etwas Hilfe eines Branchenberaters gründeten sie ein Unternehmen, programmierten einen Prototyp und fuhren 2019 zur DevGamm in Minsk. Die Reaktionen der Spielerinnen und Spieler waren durchweg positiv und das Studio konnte einige neue Kontakte knüpfen, seine Belegschaft erweitern und sich kopfüber in die Entwicklung stürzen.

Im Mai 2019 haben wir beschlossen, nach den Sternen zu greifen. Was für ein Spiel würden wir selbst spielen wollen? FTL, aber mit einem Captain und der Möglichkeit zur freien Erkundung der Galaxie. Das war unsere Antwort“, erklärt Koltsov. „Anfangs waren nur 5 Leute an Bord. Trotzdem ist es uns gelungen, eine erfolgreiche Alpha zu veröffentlichen, die uns tonnenweise wertvolles Feedback eingebracht hat. Alleine auf Steam steht TSS inzwischen auf über 50.000 Wunschlisten. Seitdem ist das Team weiter gewachsen. Wir haben ein Büro bezogen und Gespräche mit mehreren Publishern aufgenommen. Gameforge war von Anfang an sehr begeistert von unserem Projekt und versteht, wie unser Indie-Studio arbeitet. Das war der Grund für unsere Entscheidung, mit Gameforge zusammenzuarbeiten. Dank der Partnerschaft konnten wir weitere Entwickler einstellen und unser Spiel weiter nach unseren Vorstellungen verbessern.“ So Koltsov weiter.

In Trigon: Space Story sitzen die Spieler auf dem Sessel des Captains eines voll aufrüstbaren Raumschiffs und tragen für alles die Verantwortung. Von den Waffensystemen und Triebwerken bis hin zu den täglichen Aufgaben der Schiffscrew können die Spieler alles verwalten.

In den vier Story-Kapiteln erkunden die Spieler neun Sektoren in einer prozedural generierten Welt voller einzigartigen Spezies und mit viel Raum für Erkundung. Jede Vorgehensweise muss strategisch geplant werden und dabei unzählige Faktoren wie gefährliche Weltraumanomalien, marodierende Weltraumpiraten und ein komplexes Netz intergalaktischer Politik berücksichtigt werden. Die Spieler können ihr Schiff mit mehr als 70 Waffen ausrüsten und sich für eine von vier einzigartigen Spezies entscheiden, die alle ihre eigenen Eigenschaften und Vorteile haben. Das prozedural generierte Roguelike-Universum bietet bei jedem Durchlauf ein neues Abenteuer und zeigt den Spielern eindrucksvoll, was „improvisieren, anpassen, überwinden“ wirklich bedeutet.

Key Features:

  • Oh Captain, mein Captain: Als Captain treffen die Spieler wichtige Entscheidungen über Leben und Tod. Jede Entscheidung kann unmittelbare und einschneidende Konsequenzen haben.
  • Das beste Schiff des Universums: Mehr als 70 Waffentypen stehen bereit, um den eigenen Sternenkreuzer mit neuen Lasern, Geschütztürmen, Plasmakanonen, Bomben, Drohnen und noch mehr auszurüsten.
  • Unterschiedliche Kulturen: Es gibt mehrere Spezies, jede mit ihren eigenen einzigartigen Eigenschaften, wie die kriegerischen, militanten Rakkhi oder die listigen und hartnäckigen Menschen.
  • Samariter oder Pirat: Findet man auf der Reise ein havariertes Schiff, kann man sich entscheiden, die Schiffbrüchigen zu retten – oder ihre Notlage auszunutzen.
  • Jedes Mal ein neues Abenteuer: Das prozedural generierte Universum sorgt dafür, dass kein Spieldurchlauf dem anderen gleicht, und zwingt die Spieler dazu, zu lernen, sich anzupassen und neue Strategien zu entwickeln, um zu überleben.
  • Story-Modus: Der Story-Modus besteht aus 4 Kapiteln, in denen die Geschichte aus den Perspektiven der vier Spezies erzählt wird.

Eine Demo von Trigon: Space Story ist derzeit auf Steam verfügbar. Das Spiel wird 2022 für PC über Steam und den Epic Games Store erscheinen.

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