Forgive Me Father im Test – Monster-Shooter in 3D mal anders! H.P. Lovecraft lässt grüßen

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Das Spiel Forgive Me Father ist ein waschechter, brutaler und sehr schneller Ego Shooter in einem sehr außergewöhnlichen Comic Style. Das Spiel kommt aus dem Hause Byte Barrel und wird von 1C Publishing EU bei uns vertrieben. Ich kannte das Spiel vorher nicht, und sah mir im Vorfeld lediglich Trailer und Videos an. Also all das, was man so unter Forgive Me Father im Netz finden konnte. Ich kann nicht genau sagen ob es am Comic Style liegt, oder dann doch an dem schnellen und brutalen Gameplay. Jedenfalls allein die Tatsache, dass hier H.P Lovecraft zu spüren ist, war Grund genug um mir dies genauer anzuschauen. Nun wollt ihr sicherlich wissen was so dabei raus kam? Lest es in meinem Test.

Forgive Me Father

Ich höre schon wieder diese Stimmen!

Wer nah am Wasser gebaut ist oder bei der kleinsten Menge Blut das Weite sucht, ist hier falsch. Andernfalls seit Ihr hier genau richtig. Wir nehmen ein cooles Comic Buch, natürlich eins wo das Blut förmlich aus den Seiten fließt. Schönes, halbflüssiges Comic  Blut, was überall in der Spielwelt anhaftet.  Zu diesem besagten Comic Buch nehmen wir dann noch ne Palette Waffen und Gimmicks dazu und würzen es noch mit H.P Lovecraft. Fertig ist unser Comic Buch mit viel Blut und Waffen, welches in einem Horror Szenario spielt. Ja, ihr seid auf dem richtigen Weg. Oder, Ihr habt das richtige Comic Buch in der Hand! Doch wollt Ihr es auch lesen? Denn bei Forgive Me Father bekommt Ihr die volle Ladung an Horror-Shooter in einem sehr einzigartigen Comic Style präsentiert. Die Entwickler haben hier viel Liebe reingesteckt. Aber.. das kann doch jetzt jeder sagen! Genau! Aber hier wird schnell klar, dass die Entwickler sich viel Mühe bei der Umsetzung Ihres Spiels gegeben haben. Doch kommen wir gleich drauf zurück. Zuerst möchte ich den Comic Style etwas näher erläutern. Habe ich es eigentlich schon erwähnt? Der ist wirklich eine sehr feine Sache, ich habe mich fast schon verliebt.

Forgive Me Father

Das sind aber viel zu viele von denen!

Das Spiel fängt in einem schlicht gehaltenen Hauptmenü an, entfacht sein wahres Feuer dafür aber im Spiel selbst. Warum dann noch warten, wo geht es hier weiter? Die Spielmechaniken werden einem schnell vertraut und auch die Steuerung ist soweit schnell klar. Die Einstellungen im Bereich Grafik halten sich in Grenzen, doch das Spiel benötigt definitiv Leistung. Denn hier und da gibt es beim Spielen kleinere Ruckler, z.b. beim spawnen einiger Gegner. Generell ist das Spiel in einer düsteren Welt eingebunden. Somit könnt ihr mal schnell den Sonnenschein und die Blumen vergessen. Moment… Blumen gibts dann doch im Spiel, auch Bäume, nur halt kein Ponyhof-Spiel mit einer strahlenden, glücklichen, Traumwelt. Hier geht es ums nackte überleben. Töten. Messern. Sucht euch das passende aus. Nur halt nicht nackt, denn wir haben im Spiel keinen Körper. Ihr wisst schon, wie in einem oldschool  Shooter, nur das nötigste! Forgive Me Father macht richtig Spaß. Wir laufen sehr schnell durch die gruselige Umgebung. Rennen eigentlich dauerhaft. Können, müssen sogar manchmal Springen. Und dürfen dabei eines nicht vergessen… ballern!!

 

Wir ballern uns den Weg durch die H.P. Lovecraft angehauchte Horror Welt und erledigen alles was uns angreift. Uiijj..! Töten..! Wie geil ist das denn!? Ihr bewegt euch schnell, schießt noch schneller, und werden dabei Wahnsinnig! Wie jetzt? Wahnsinnig? Ich? Nooo!! Ist aber so. Und das ist auch gut so. Fragt nicht warum, aber Madness (Wahsinnig) bringt euch im Spiel weiter. Wie und warum, tja, dass solltet Ihr schon selbst herausfinden. Es gibt dabei verschiedene Welten, die Ihr im Laufe eurer Missionen durchquert. Immer wieder gibt es einen Boss-Level die echt fordernd sind. Einfach ballern und Go iss nicht. Hier ist in der Tat ein wenig grübeln nötig. Wer die Situation richtig kalkuliert, ausspäht und dann noch sein eigenes Leben dabei schützt, kommt aber definitiv an sein Ziel. Die Dauer Shooter werden hier wohl durchfallen. Seid nicht traurig, denn der Bildschirm Tot wird euch öfters ereilen als euch lieb ist.

Forgive Me Father

Dürfen die das denn so?

Wir haben ein paar Punkte nicht angesprochen, aber dies ist auch so gewollt. Headshot! Denn alles möchte ich hier euch nicht erklären. Schließlich seid Ihr doch im inneren kleine Kinder wie ich, und wollt alles selbst entdecken und als erster ausprobieren. So soll es auch sein! Ich selbst hasse spoiler(n). Ist aber schwer im Hinblick eines Reviews und stellenweise kaum auszuschließen. Ich gebe mir große Mühe dem nachzukommen. Die Gimmicks zum Beispiel habe ich bewusst nicht erklärt. Eines nur! Diese erhaltet Ihr im Laufe des Spiels, wie halt so vieles. Ja, auch eure Waffen. Falls jetzt die Frage in euren Kopf auftaucht.. ja, nachdem Ihr ein Level erfolgreich abgeschlossen habt könnt Ihr dieses später aus dem Hauptmenü über einen Level Selektor wieder erneut auswählen. Genial. Denn, jedes Level ist auch mit secrets bestückt, die gefunden werden wollen. Auch müssen weitere Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um einen Level zu 100% abzuschließen! Genau das richtige für mich, denn ich möchte eigentlich immer meine Level zu 100% abgeschlossen haben. Es ist sehr,.. naja, befriedigend. Wie in anderen Shootern gibt es bei Forgive Me Father natürlich auch einen Skillbaum für Waffen.

Forgive Me Father

Bei dem Skillbaum gibt es Besonderheiten, die ich aber nicht weiter erläutern werde. Pech gehabt. Gleiches Recht für alle. Lasst euch überraschen. Die Animationen im Spiel sind altmodisch gehalten und lassen einen in alte Zeiten zurückversetzen. Die Grafik hält sich nämlich stark im Rahmen. Sowohl wörtlich als auch sinnlich gemeint. Denn das Interface liegt mir persönlich gar nicht. Wir haben einen schwarzen Balken um unser Sichtfeld. Unten dicker, oben etwas dünner, am Rand links und rechts auch noch irgendwie… dünner! Ist keine Gewöhnungssache, denn es nervt. Schade, denn so versuchen die Entwickler wahrscheinlich vergeblich eine klaustrophobische Atmosphäre zu erschaffen. Oder zumindest diese zu verstärken. Denn auch die Sichtweite ist sehr gering. In einigen Abschnitten sogar fast Null. Plus diverse Unschärfefilter und Körnung, die dem ganzen dann ein Kick geben sollen. Also, einen Albtraum Kick.

Dabei hat es Forgive Me Father gar nicht nötig auf solche Tricks zurückzugreifen. Headshot. Denn allein der geniale Comic Style, die Lichteffekte mit Nebel und Schatten machen hier einiges her. Die Umgebungen sehen in einer (fast) völligen 3D Welt fantastisch aus, den der oldschool Soundtrack sehr passend untermalt. Wenn wir im Hinterkopf behalten, dass dieses Spiel von einem Indie Entwickler auf die Welt gebracht wurde. Hut ab! Umso bedauerlicher ist es, dass gerade eben diese Faktoren, die ich nannte, das Spiel etwas unschön dastehen lassen. Hier geht eigentlich noch mehr!

Forgive Me Father

Wohin soll ich bloß gehen?

Echt fantastisch. Die Papp Gegner kommen stylisch rüber, sind aber brandgefährlich. Kommen in großen Mengen und wissen genau wie man euch zu töten hat. Wie gesagt, hohe Sterbensrate im Spiel. Vorsicht! Die Story von Forgive Me Father wird dabei lediglich auf Notizen, Bildern und Co. erzählt. Gutes Englisch ist hier übrigens Voraussetzung. Der Schwierigkeitsgrad ist gut bis hoch. Man hat definitiv in den späteren Abschnitten viel zu schwitzen. Die Bosskämpfe erfordern Multitasking, was ich sehr positiv empfinde, denn reines Geballer ist gut, aber mit Köpfchen dabei ist es sogar noch viel besser! Der Umfang des Spiels ist okay. Wie bereits erwähnt kann jedes Level nach Abschluss erneut gespielt werden. Schon vergessen? 100% und so!! Zumal Ihr euch verbessern könnt, also im Spiel jetzt.. mit Erfahrungspunkten. Im Skillbaum, Logisch oder? Ja. Forgive Me Father befindet sich noch im Early Access was stark hoffen lässt, dass sich hier noch einiges ändert. Vielleicht werden auch diverse Verbesserungen vorgenommen, so dass mir auf Dauer nicht die Augen wegbrennen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Byte Barrel sich hier noch was einfallen lässt. Ich werde jetzt den nächsten Boss anvisieren und mein Glück versuchen,.. also ich meine,.. mein Bestes geben und diesen zeigen was ne Schrotflinte ist.

Forgive Me Father

Hier findet Ihr noch die Links zum Entwickler, Publisher, und zu den Shop(s).

Entwickler:                  Publisher:                    EPIC Shop:                  Steam Shop:
Byte Barrel                 1C Publishing EU         EPIC Store                   Steam Store

Forgive Me Father im Test – Monster-Shooter in 3D mal anders! H.P. Lovecraft lässt grüßen
Mein Fazit
Als ich die ersten Stunden in Forgive Me Father verbracht habe, fühlte ich mich in der Zeit zurück katapultiert. Wolfenstein und Co. lassen hier grüßen. H.P. Lovecraft ist geil. Das Gameplay von Forgive Me Father ist super schnell. Genau mein Ding. Das Waffenhandling ist gut, wobei ich mir dann doch einen Schießstand wünsche. Denn das zielen finde ich etwas komisch. Wahrscheinlich liegt es aber an mir. Wer weiß. Das Feedback und die Waffen selbst sind aber super. Da gibt es eine Schrotflinte,.. die sieht aus... also... NEIN, ich sag es nicht! Daumen hoch!
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