Freitag, Juni 5, 2020

Steelseries Rival 3 und Apex 3 im Test – Ein unschlagbares Budget Duo?

Steelseries hat dieses Jahr direkt drei neue Eingabegeräte auf den Markt geworfen, zwei Tastaturen, die Apex 3 sowie Apex 5. Als passendes Pendant gibt es dann noch die Rival 3 Maus um das Ensemble zu vervollständigen. In unserem Test werden wir uns die Apex 3 sowie Rival 3 in Kombination mal genauer anschauen. Ob das Duo nach knapp einem Monat Dauertest überzeugen kann, könnt ihr untern lesen.

Zum Testen wurden uns freundlicherweise Testgeräte zur Verfügung gestellt.

SteelSeries Rival 3
Ergonomie:Symmetrisch (Rechtshändig)
Sensor:PixArt PMW-3331
Optisch
Auflösung:100 – 8.500 cpi
5 Stufen
Geschwindigkeit:7,6 m/s
Beschleunigung:343 m/s²
USB-Abfragerate:1.000 Hz
Primärtaster:Zippy DF3, 60 mio. Klicks
Anzahl Tasten:6
Oberseite: 4
Linksseitig: 2
Sondertasten:Mausrad
cpi-Umschalter
Software:5 Profile
vollständig programmierbar
Makroaufnahme
Interner Speicher
Beleuchtung:Farbe: RGB, 3 Zonen
Modi: Atmend, Wellen, Farbschleife
Gehäuse:121 × 68 × 38 mm
Hartplastik
Gewicht:77 Gramm (o. Kabel)
Anschluss:USB-A-Kabel, 2,00 m
Die flinke Maus mit Fliegengewicht

Die Rival 3 ist überraschend leicht, 77 Gramm um genau zu sein, weniger als eine Tafel Milka Schokolade. Es gibt durchaus noch leichtere Gaming-Mäuse, jedoch schlagen diese auch mit einem höheren Preis zu Buche. Mit seiner Form sowie der RGB-Beleuchtung richtet sich die Rival 3 ganz klar an das Gamer-Klientel. Eine konkave, ergonomische Form sowie rutschfeste angeraute Tasten sorgen für ein angenehmes Benutzererlebniss. Durch seine doch recht kompakte Größe ist sie aber eher für Leute mit kleinen oder mittelgroßen Händen zu empfehlen. Der optische PixArt PMW-3331 Sensor leistet zuverlässig seinen Dienst, bei Bedarf lässt sich per integrierten cpi Schalter in 5-Stufen zwischen 100-8.500 cpi umschalten. Interessant ist hier natürlich wieder die Steelseries Engine 3, alle Einstellungen lassen sich abspeichern in einem Individuellen Profil, welches natürlich auch wieder RGB-Einstellungen umfasst.

Ungeziefer oder Nutztier?

Interessant ist nicht nur die Haptik oder Optik einer Maus, die Frage ist wie gut ist sie verarbeitet. Schließlich wollen wir uns nicht in 5 Monaten einen neuen Nager anschaffen, da der alte seinen Geist aufgegeben hat. Das Gehäuse wirkt stabil und hochwertig, ebenso sollen die Zippy DF3 Primärtasten 60 mio. Klicks vertragen. Klingt nach einem soliden Model, jedoch hinkt Steelseries bei der Verkabelung immer noch ein wenig hinterher, mittlerweile ist ein flexibles mit Gewebe verstärktes Kabel schon fast zum guten Ton im Peripherie Sektor geworden. Die Rival 3 setzt jedoch weiterhin auf ein gummiertes flexibles Kabel, bisher ergaben sich noch keinerlei Probleme, doch hier könnte man beim nächsten Model definitiv nachbessern. Die angerauten Tasten sind immer noch griffig, es bleibt aber abzuwarten, ob diese sich mit der Zeit abnutzen werden, bisher war dies noch nicht spürbar der Fall.

Alles an Bord

5 Einstellbare Profile, ein 2 Meter Kabel sowie sechs Tasten, klingt danach als hätten wir alles was wir brauchen. In den sechs erwähnten Tasten sind zwei Seitentasten für das Ordner oder Webseiten vor und zurück schalten, die cpi Änderungs-Taste sowie das klickbare Mausrad. Das Mausrad hat ebenfalls Raststellungen, was beim punktgenauen Scrollen sehr hilfreich sein kann. So gesehen mangelt es an keinen  nennenswerten Funktionen. Das gesamte Design wirkt stimmig, abgerundet wird es natürlich durch das beleuchtete Steelseries Logo.

Die Rival 3 ist ein absoluter Allrounder, ob nun bei der einfachen Office Anwendung oder dem fordernden Shooter. Sie macht immer eine gute Figur und ist mit 39,99 € sehr erschwinglich für die gebotenen Extras. Lediglich die Gleitflächen könnten ein wenig besser sein, PTFE wäre hier das Zauberwort gewesen, jedoch gibt es neben Gleitern und dem Vollgummi Kabel keinerlei nennenswerte Negativ Punkte.

 

SteelSeries Apex 3
Größe (L × B × H):44,5 × 14,0 (20,8) × 4,0 cm
Handballenauflage
Layout:
Gewicht:816 g
Kabel:1,90 m, USB 2.0
Hub-Funktion:
Key-Rollover:
Schalter:Rubberdome
Tasten:Form: zylindrisch
Material: ABS-Kunststoff
Beschriftung: laser cut
Zusatztasten:1 × Medien
1 × Extra
Scrollrad (Lautstärke)
Medienfunktionen:Stumm, Abspielen/Pause, Vor/Zurück
Zusatzfunktionen:Helligkeit (regeln, ausschalten),
Gaming-Modus, Makroaufnahme
Beleuchtung:Farbe: RGB
Modi: Atmungseffekt, Welleneffekt, Reaktiver Modus,
umlaufende Aktivierung, Farbschleife
Sonstige: individuelle LED-Profile
Makros & Programmierung: 5 Profile, programmierbar
Ups, das war der Kaffee…..

Kennt ihr das auch, etwas zu Trinken muss immer beim Zocken am Start sein, doch schwupps ist es umgekippt und alles über die Tastatur gelaufen. Oh Schreck, die Tastatur wird mit ein wenig Pech jetzt Probleme haben oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr gehen. Nicht so bei der Apex 3, diese ist nach IP 32 spritzwassergeschützt. So habe ich ein kleines Gefühl von Sicherheit, wenn mein Getränk neben der Tastatur steht.  Als Layout hat sie ein erweitertes ISO-DE-Layout mit 105 Tasten. Als Schalter sind Membran-Switches verbaut, welche sich knackig anfühlen. Nicht wie eine mechanische Tastatur, dafür sind sie aber auch um einiges leiser. Ein Grundklacken hört man immer noch, jedoch nicht so stark wie bei einer Mechanischen Tastatur. Eine Anschlags-Lebensdauer wird mit 20 Millionen Anschlägen angegeben. Für den passionierten Pro-Gamer mag diese Switch Lösung ungeeignet sein und er rümpft seine Nase, jedoch für Einsteiger oder Gelegenheitsspieler genau das richtige.

Extras kosten nicht Extra

Wer nun eine schnöde Tastatur welche lediglich spritzwassergeschützt ist, irrt sich, Steelseries hat noch ein paar Features obendrauf gelegt. Zuerst sei die RGB Beleuchtung zu erwähnen, natürlich wieder über Steelseries Engine 3 voll konfigurierbar. Leider können nur Segmente angepasst werden, beim großen Bruder der Apex 5 könnte man zwar einzelne Tasten farblich anpassen, dafür kostet sie ja auch mehr. Natürlich sind auch wieder konfigurierbare Makros mit an Bord. Wer nun auch noch nebenbei gerne Musik hört, hat ein Lautstärke Rädchen nebst Multimedia Button auf der Tastatur. Dieses Feature habe ich mittlerweile schon oft genutzt und ich liebe es. Besonders schön ist, das über die Steelseries Engine 3 alle Produkte auf die gleiche Beleuchtung abgestimmt werden können, unter anderem können auch Discord Benachrichtigungen über bestimmte Farbschema angezeigt werden.

Entspannt an den Tasten

Ergonomisch ist die Steelseries Apex 3 absolut angenehm, mit der zusätzlichen magnetischen Handballenauflage, welche angenehm beschichtet ist, lässt es sich gut an den Tasten aushalten. Ob nun Zocken oder Schreiben, bei beiden Angelegenheiten machten die Tastenanschläge das was sie sollen. Wisst ihr was, ich tippe den Test sogar gerade mit der Apex 3. Die Tastatur selbst besteht nur aus Kunststoff, jedoch wirkt sie nicht minderwertig. Besonders schön ist auch die Kabelführung unterhalb der Tastatur, so dass wir das Kabel links, mittig oder rechts verlegen können. Lediglich ein USB Anschluss für Sticks wäre noch wünschenswert gewesen.

Die Apex 3 konnte mich in einem Monat überzeugen und ist mittlerweile auch in Benutzung als meine Alltagstastatur für Office-Anwendungen und zum Zocken. Während meines Tests sind mir keinerlei Schwächen oder Ausfälle aufgefallen. Lediglich die RGB-Beleuchtung könnte ein wenig heller sein. Am meisten beeindruckt hat mich natürlich das Spritzwasser-Schutz Feature. Mit knapp 80 € eine super Tastatur für Einsteiger oder Gelegenheitszocker.

Die Kombination aus Rival 3 und Apex 3 kann ich uneingeschränkt empfehlen, denn für knapp 120 € bekommt man ein gutes Gesamtpaket, was sich in der Preisklasse durchaus schon sehen lassen kann. Ein paar kleinere Mankos existieren, sind aber nicht kriegsentscheidend.

Verarbeitung
8
Haptik
8
Preis/Leistung
10
Extras
7
Gaming Faktor
7
Office Faktor
9
Marcel Wunnenberg
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!

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