Gebrauchte Software – lohnt sich das?

Gute Programme zu nutzen, wird für Unternehmen immer unumgänglicher. Doch da die Bedeutung von Software für den Unternehmenserfolg immer weiter zunimmt, steigen oftmals auch die Preise an. Durch die Corona Pandemie arbeiten so viele Arbeitnehmer wie nie zuvor im Home-Office. Das bedeutet, dass nun wirklich jeder Mitarbeiter eine Lizenz braucht, auch wenn er eine bestimmte Software nur sehr selten verwendet. Er kann dafür nicht einfach kurz einen anderen Arbeitsplatz verwenden. Gerade für kleine Unternehmen und Startups kann die Anschaffung vieler Software-Lizenzen schnell zum Verhängnis werden, da die Ausgaben enorm sein können. Daher greifen viele inzwischen zu gebrauchter Software. Aber lohnt sich das wirklich?

 

Es werden immer mehr gebrauchte Software-Lizenzen gekauft

Viele Unternehmen haben nach wie vor Bedenken, ob sie sich beim Kauf von gebrauchter Software in einem legalen gesetzlichen Rahmen befinden. Denn tatsächlich gab es gerade in diesem Bereich viele schwarze Schafe am Markt. Doch inzwischen ist gebrauchte Software ein gefragtes Produkt und der Handel damit boomt. Kauft man diese bei einem seriösen Anbieter, kann man sich sicher sein, legal zu handeln und damit ganz einfach viel Geld zu sparen. Dass das den Softwareherstellern nicht unbedingt in den Kram passt, ist klar. Sie müssen Umsatzeinbußen hinnehmen. Böse Zungen könnten behaupten, dass es daher kommt, dass die Gerüchte, der Handel mit gebrauchter Software sei illegal, sich hartnäckig halten. Dass es sich dabei um eine Falschinformation handelt, ist jedoch inzwischen bei vielen IT-Verantwortlichen angekommen, weshalb immer mehr Unternehmen auf gebrauchte Software-Lizenzen zurückgreifen.

 

Seriöse Anbieter stehen beratend zur Seite

Nun ist das Geschäft mit gebrauchter Software für viele Unternehmen Neuland. Daher sind sie auf eine ordentliche und umfangreiche Beratung angewiesen. Seriöse Händler bieten ihren Kunden genau das an. Sie analysieren die Ist-Situation im Unternehmen und machen fehlende Lizenzen ausfindig. Andersherum finden sie überflüssige Lizenzen. Auch das ist für das Unternehmen lohnend, da diese direkt an den Händler verkauft werden können.
Doch es geht bei der Unterstützung durch den Händler nicht nur um den Ankauf der Lizenzen. Große Software-Hersteller führen regelmäßig Audits bei ihren Unternehmenskunden durch. Hier werden die Zahlen der Lizenzen, die das Unternehmen angibt mit denen verglichen, die dem Hersteller vorliegen. Wurden gebrauchte Lizenzen ge- oder verkauft, unterscheiden sich die Zahlen natürlich. Der Software-Hersteller könnte in diesem Fall eine Nachlizensierung einfordern, was das Unternehmen in der Regel teuer zu stehen kommt. Doch seriöse Anbieter von gebrauchter Software setzen sich genau mit diesem Thema auseinander und unterstützen die Unternehmen mit Rat und Tat, sodass die Audits erfolgreich und ohne Konsequenzen verlaufen.

 

Nicht immer die neuesten Lizenzen kaufen

Für viele Software-Produkte kommen regelmäßig neue Versionen auf den Markt. Hier werden dann wieder neue Lizenzen benötigt. Oftmals muss es aber gar nicht die neueste Version einer Software sein, die ein Unternehmen zum erfolgreichen Arbeiten braucht. Vielleicht gibt es noch eine Version zwischen der bereits genutzten und der neuesten, sodass die Lizenzen dafür gebraucht gekauft werden können. Verkauft das Unternehmen gleichzeitig seine gebrauchten Lizenzen für die alte Version, hat es sich einen enormen Betrag gespart und kann ganz legal eine bessere Version der Software nutzen. Für dieses Vorgehen sollte aber natürlich immer vorab geklärt werden, ob die neueste Software-Version unbedingt nötig ist oder nicht.

 

Der Kauf gebrauchter Software lohnt sich für Unternehmen

Software-Lizenzen sind immer wieder ein Thema für Unternehmen. Es gibt teilweise Programme, gerade für Entwickler, deren Lizenzen sehr teuer sind. Bisher mussten Unternehmen stets ganz genau abwiegen, welche Software sie sich leisten konnten und welche Mitarbeiter überhaupt einen Zugriff darauf bekommen haben. Teilweise mussten sich mehrere Mitarbeiter eine Lizenz teilen, was übrigens auch nicht immer ganz legal ist. Durch den Handel mit gebrauchter Software, gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Dank seriöser Anbieter, die einen sowohl beim An- als auch beim Verkauf kompetent beraten, ist das Thema nicht mehr befremdlich. Die Unternehmen müssen sich bewusst machen, dass sie sich mit dem Kauf von gebrauchten Lizenzen im völlig legalen Bereich bewegen und diese Möglichkeit nutzen. Schließlich bringt es ein enormes Sparpotenzial mit sich, gebrauchte Software zu kaufen und im gleichen Moment die eigenen, nicht mehr benötigten, Lizenzen zu verkaufen. Wer das klug anstellt, der kann mit extrem geringen Kosten eine bessere und neuere Version der bewährten Software nutzen, die für die Erledigung der täglichen Aufgaben nötig ist.

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