Das allererste Videospiel aller Zeiten, das nur Unterhaltungszwecken diente, heißt Tennis for Two und stammt von 1958! Ein Monitor, ein Messgerät, und zwei Personen, die einen Lichtpunkt wie einen Tennisball hin und her spielen konnten. Nach seiner Präsentation auf einer Messe, an dem vor allem Jugendliche Schlange standen, geriet Tennis for Two 20 Jahre lang in Vergessenheit.

So weit zurück reicht das Gedächtnis der Videogamer meistens nicht – der Großteil von ihnen ist einfach zu jung dafür. Denn die eigentlichen Spieleklassiker entstanden im Gefolge der fortschreitenden Computer-Entwicklung und dann, in den frühen Achtzigern, mit der Einführung der Spielkonsolen und mit dem Game-Boy der späten Achtziger. Commodore mit seinem Heimcomputer und Nintendo Entertainment System mit seiner Nintendo-Konsole waren damals führend, noch mit zweidimensionalen Spielen.

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Die ersten moderneren Videospiele

Tetris (1984) wird auch als die Mutter aller Videospiele bezeichnet. Ein zeitloses Gameplay, bei dem es darum geht, Klötzchen in verschiedenen Formen so aufzureihen, dass sie eine vollständige Linie bilden, welche dann verschwindet. Ein Klassiker, der wohl nie aus der Mode kommen wird – auch beinahe 40 Jahre später ist er noch z. B. bei Saturn als Tetris 99 mit 99 Spielern zu haben, mit dem Hauptspiel, den Inhalten des kostenpflichtigen Big Block DLC (als CPU-Kampf mit 98-KI-Spielern) und 12-monatiger Mitgliedschaft für Nintendo Switch online. Ein Game, das mittlerweile schon in der dritten Generation gespielt werden könnte und wahrscheinlich sogar gespielt wird. Einfach, entspannend, gewaltfrei!

 

Bessere Grafik

Mitte der 90-er wird die Grafik dann dreidimensional, Sony brachte 1994 die PlayStation auf den Markt – und dann gab es kein Halten mehr: Eines der ersten dreidimensionalen Spiele war 1995 Command & Conquer, ein ausgezeichnetes Spiel für Echtzeit-Strategen: Wissenschaftler versuchen, unter der Leitung von Albert Einstein und mit Zeitreisen den 2. Weltkrieg zu verhindern, bevor Hitler aufsteigt. Ein Gameplay, das heute noch nichts von seinem Reiz verloren hat und das Großeltern oder Eltern ihrem Nachwuchs bedenkenlos empfehlen können. Oder auch Age of Empires (1997), mit dem man dann ganze Zivilisationen entwickeln konnte, Tomb Raider, um historische Kunstschätze zu suchen oder Monkey Island, um einen Piratenschatz zu heben.

Parallel zu solchen relativ gewaltlosen Videospielen entstanden parallel aber auch die ersten Ego-Shooter, bei denen die Spieler mit einer virtuellen Waffe virtuelle Gegner erledigen.

Doom ist eines dieser Games, bei denen noch gegen höllische Dämonen gekämpft wird, damit die Erde sicherer wird. Da es sich um Dämonen handelte, wurden auch keine Gefangenen gemacht – das Spiel mit der bis dahin härtesten Gewalt. Doom wird auch heute noch angeboten und gerne gespielt.

Um die Jahrtausendwende schaffte es ein Computer-Spiel, ganze Büros zeitweise lahmzulegen. Ursprünglich eigentlich nur als witzige Werbeidee für Whiskey gedacht, rief es einen ungeahnten Hype hervor. Alles stand plötzlich darauf, schottische Moorhühner vom Himmel zu holen. Je schneller man mit der Maus war, umso eher kam man aus der Mittagspause im Büro mit etlichen erlegten Moorhühnern wieder. Ein Renner, den es in verschiedenen Varianten immer noch gibt (z. b. bei Otto-Versand oder Saturn). Noch ein Spiel, das schon über 25 Jahre alt, aber ebenso zeitlos ist wie das Moorhuhn und die Welt ebenfalls Millionen von Arbeitsstunden gekostet hat, ist das Kartenspiel Solitär, das im Standard-Betriebssystem von Microsoft enthalten und als Entspannungsspiel für Arbeitspausen gedacht ist.

 

 Internet

Bis das Internet leistungsfähiger und erschwinglicher wird, schließen sich Spielende oft zu LAN-Partys zusammen, bringen also ihren eigenen PC mit, bilden ein Netzwerk und spielen gegeneinander, z. B. Counterstrike. Danach werden die Grafiken noch leistungsfähiger, die Videospiele noch realistischer, künstliche Intelligenz wird eingebaut und der Schwierigkeitsgrad der Spiele erhöht, nicht nur hinsichtlich Reaktionsschnelligkeit, Strategie und Phantasie, sondern auch hinsichtlich sportlicher Fähigkeiten. Eines der erfolgreichsten Spiel hier ist Wii-Sports, 2006, und seine Weiterentwicklungen von Nintendo. Mit den Sandbox-Spielen, die es den Spielern ermöglichen, virtuelle Welten selbst zu erschaffen, machen z. B. Die Sims (2000), mit denen man sich selbst ein erfolgreiches Leben basteln und dabei entspannen kann, Minecraft (2009, wieder Bauklötze, aber diesmal, um selbst damit zu bauen und sich vor Tieren und Zombies zu verstecken), oder Super Mario Galaxy (2007) Furore gemacht. Super Mario ist die wahrscheinlich beliebteste Jump and Run-Reihe hat bis heute nichts von ihrer Attraktivität verloren und mittlerweile verschiedene Ableger.

In den letzten zehn Jahren ist Videogaming omnipräsent (und damit wohl auch ein Milliardengeschäft) geworden. Alles spielt immer und überall: auf PCs, Konsolen, Tablets, Handys, in der U-Bahn, im Arzt-Wartezimmer, in den Flughäfen, zuhause, Jung ebenso gerne wie mittlerweile auch Alt. Die Diskussion um die Spiele flammt immer wieder auf, denn Fragen wie Gewalt oder Suchtpotential stehen zwangsläufig im Raum – aber für die große Mehrheit der Nutzer ist Spielen Unterhaltung, Amüsement, Gelegenheit für Kreativität oder sich mit anderen zu messen.

 

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Björn Grimm
Interessiert sich für die Welt der Pixel seit die Dinosaurier ausgestorben sind. Dabei vertreibt eine gute Simulation am Morgen, Kummer und Sorgen. Ist der Gründer vom PIXEL. Magazin und schreibt nach 10 Kaffee schneller Unfug als die Autokorrektur berichtigen kann.

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