Ladezeiten von Webseiten optimieren: So funktioniert’s

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Bild: Viele Webseiten werden über WordPress betrieben. Bildquelle: doki7 via pixabay.com

Jeder kennt es: Man surft im Internet und möchte einen interessanten Artikel aufrufen, doch die angeklickte Seite lädt einfach nicht. Nach vielen Sekunden beschließt man also, den „Zurück“-Button zu betätigen und eine andere Seite aufzurufen. Was für User sehr ärgerlich ist, ist für Webseitenbetreiber noch viel schlimmer: Sie verlieren aufgrund der zu langen Ladezeit wichtige Besucher, vielleicht sogar potenzielle Kunden. Wie kann man die Ladezeiten von Webseiten also optimieren?

Ladezeiten – warum so wichtig?

Ob Webseite oder Onlineshop – die Ladezeiten einer Seite im Internet können sich positiv oder negativ auf die Besucherzahlen auswirken. Genauso wie bei Onlinespielen auch ist es für Nutzer sehr störend, lange zu warten – zumal das Internet sehr schnelllebig ist. Verlassen Besucher eine Webseite sehr schnell wieder, spricht man von einer hohen Absprungrate. Wer mit Werbung auf seiner Webseite Geld verdient oder Produkte online verkauft, hat durch zu lange Ladezeiten also Einbußen in seinen Umsätzen.
Aus diesem Grund gibt es bereits Anbieter, die die Ladezeit von Webseiten optimieren. Bei Webseiten, die über WordPress betrieben werden, eignet sich ein gutes WordPress Hosting. Natürlich gibt es auch für jede andere Art von Webseite ein entsprechendes Hosting, welches die Ladezeit verbessert.
Die Ladezeit einer Webseite gehört außerdem zu den sogenannten Rankingfaktoren. Das Ranking einer Suchmaschine entscheidet darüber, ob eine Webseite weiter oben oder weiter unten in den Suchergebnissen angezeigt wird. Natürlich ist es das Bestreben eines jeden Webseitenbetreibers, eine Position möglichst weit oben zu erreichen. Immerhin sind dies die meistgeklickten Inhalte, da Nutzer meist gar nicht weiter nach unten scrollen oder gar auf die nächste Seite der Suchergebnisse einen Blick werfen.

Was beeinflusst die Ladenzeiten von Webseiten?

Man unterscheidet zwischen zwei maßgeblichen Einflussgrößen, die sich unmittelbar auf die Ladezeit einer Webseite auswirken. Zunächst ist da die Größe der Webseite. Diese wird durch Textinhalte beeinflusst, aber vor allem größere Daten wie Bilder und Videos fallen hierbei ins Gewicht.
Die zweite Einflussgröße ist die Latenz des Webservers. Damit ist die Zeit gemeint, die durch die Verzögerung vergeht, ohne dass irgendwelche Daten übertragen werden.
Man kann sich also merken: Je größer die Datenmenge ist, die übertragen werden soll und je kleiner die Bandbreite ist, die zur Verfügung steht, desto länger ist die Ladezeit.

Wie optimiert man die Ladezeit einer Webseite?

Da bei der Ladezeit vor allem die Menge der zu übertragenden Daten eine große Rolle spielt, ist das Ziel einer Optimierung der Ladezeit die Datenmenge zu reduzieren. Um dies zu erreichen, muss auch die Größe der Webseite verringert werden. Doch wie funktioniert das?

Serverseitige Komprimierung

Datenformate, die textbasiert sind, können durch eine sogenannte serverseitige Komprimierung reduziert werden. Da bei dieser Methode HTML-, CSS- oder JavaScript-Dateien durch ein gzip-Verfahren verkleinert werden, spricht man auch von „gezippten“ Dateien. Diese können damit um bis zu 70 % reduziert werden.

Komprimierung der Bilder

Da die Ladezeit einer Webseite meist durch zu große Bild- und Videodateien beeinflusst wird, lässt sie sich reduzieren, indem man diese Dateien komprimiert. Dies geschieht bereits, bevor man das Bild überhaupt hochlädt. Wer bei der Bildbearbeitung nur minimal an der Größe oder Qualität eines Bildes etwas verändert, kann bereits verhindern, dass es überhaupt zu langen Ladezeiten kommt.

Keine unnötigen Daten laden

Eine weitere Methode, mit der man die Ladezeit einer Webseite optimieren kann, ist zu verhindern, unnötige Daten zu laden. Immerhin werden nur die Daten benötigt, die der Nutzer auch sieht. Spezialisten oder spezielle Programme können eine Analyse machen, welche Auskunft darüber gibt, ob vielleicht WebFonts, JavaScript-Bibliotheken oder Icons im Hintergrund geladen werden, obwohl man sie gar nicht benötigt. Das kann einiges an Ladezeit einsparen.

Wie finde ich heraus, ob meine Ladezeit zu hoch ist?

Vielen Webseitenbetreibern ist es gar nicht bewusst, dass die Ladezeit daran schuld ist, dass so viele potenzielle Kunden oder Besucher abspringen. Eine Möglichkeit ist daher, selbst einfach einmal auf die Webseite zu gehen und dadurch zu testen, wie schnell oder langsam sie lädt. Allerdings ist diese Methode nicht allzu aussagekräftig.
Besser ist es demnach, einen Test im Internet durchzuführen. Solche Tests sind kostenlos verfügbar und treffen eine genaue Aussage darüber, ob die Ladezeit einer Webseite im grünen Bereich liegt oder nicht.

 

Fazit

Die Ladezeit einer Webseite ist ein wichtiger Rankingfaktor und wirkt sich maßgeblich auf das Nutzererlebnis auf der Webseite aus. Daher sollte man sie stets im Blick behalten und bei Bedarf korrigieren. Bei technischen Schwierigkeiten und Problemen gibt es stets Programme im Internet oder Spezialisten, die sich darum kümmern.

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