Looking Glass Portrait im Test – was steckt hinter dem weltweit ersten, persönlichen holografischen Display?

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Heute möchten wir euch mal etwas ganz anderes vorstellen und zwar das Looking Glass Portrait der Looking Glass Factory. Wer sich jetzt denkt, dass es sich hierbei um eines dieser 0815 3D Wandbilder handelt ist falsch gewickelt. Mit dem Looking Glass Portrait erwartet uns ein einzigartiges, personalisierbares holografisches Display für jeden Haushalt. Ob das Display wirklich so haushaltstauglich ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein Testexemplar zur Verfügung gestellt.

 

Bevor wir jedoch zu dem Display kommen, möchten wir euch kurz die Looking Glass Factory vorstellen

Die Looking Glass Factory Inc. mit Hauptsitz in Greenpoint, Brooklyn und zusätzlichen Niederlassungen in Hongkong ist mit der Einführung ihrer Flaggschiff-Produktlinie “The Looking Glass” aktuell weltweit führend auf dem Gebiet der holografischen Interfaces. Diese einzigartige Kombination aus fortschrittlicher Hard- und Software basiert auf der patentierten Lichtfeldtechnologie des Unternehmens und wurde 2019 zum meistverbreiteten holografischen Display der Geschichte. Heute bedient das Unternehmen die holografischen Bedürfnisse sowohl von Entwicklern als auch von Unternehmen und setzt sich dafür ein, die Headset-freie, hologrammgestützte Zukunft zu schaffen, die uns allen in der Science-Fiction versprochen wurde als wir aufwuchsen. Wenn ihr noch mehr über die Looking Glass Factory erfahren möchtet schaut doch einfach auf www.lookingglassfactory.com vorbei.

Lasst uns erstmal schauen, was wir für unser Geld bekommen

Erhalten haben wir das Looking Glass Portrait in einem edlen schwarzen Karton, welcher das Gerät bestens auf dem Transportweg schützt. Spätestens beim öffnen findet ihr alles was das Herz begehrt. Ein Netzteil, welches das Gerät mit Strom versorgt, ein USB C- sowie HDMI- Kabel um den Display mit eurem PC zu verbinden, ein Reinigungstuch, alle wichtigen Unterlagen sowie die Bedienungsanleitung und natürlich unser Looking Glass Portrait.

Doch was kann das Looking Glass Portrait eigentlich?

Bevor wir überhaupt starten können müssen wir noch ein bisschen Bastelarbeit über uns ergehen lassen, denn der mitgelieferte Ständer muss am Boden des Displays mit 2 Schrauben befestigt werden. Hier kommen wir gleich zum ersten wichtigen Punkt, löst die Schrauben bitte nicht komplett! Diese werden im inneren von einer Mutter gehalten und sobald ihr diese komplett löst ist es nahezu unmöglich dieser erneut einzubringen, außer man zerlegt das Display. Ansonsten ist die Verarbeitung des Looking Glass Portrait’s nicht von schlechten Eltern, das komplette hintere Gehäuse besteht aus Metall und auch die Umrandung des vorderen Bereiches ist aus hochwertigem Kunststoff. Das bedeutet gleichzeitig ein Gewicht von knapp 660g schon allein dieses spricht für die hochwertige Verarbeitung. Ansonsten ist der restlich Aufbau relativ selbsterklärend, das Netzteil wird wie wir es von vielen Geräten bereits kennen mit einem USB C Kabel verbunden, doch halt was sieht unser geschultes Auge da. Der aktuell beiliegende Netzstecker ist noch nicht für die Europäischen Steckdosen geeignet, heißt wir benötigen hier einen Adapter Stecker, dieser ist jedoch überall im Internet für einen Obolus erhältlich. Wer also aktuell eines der Looking Glass Portraits erwerben möchte, sollte dies im Blick behalten.

Ansonsten ist die Bedienung kinderleicht und durchaus selbsterklärend. An den linken Seite finden sich alle möglichen Steckerplätze, von USB C über HDMI bis hin zum Audioausgang ist alles dabei. Auf der Rechten Seite findet ihr den “ON/OFF”-Knopf sie einen weitern Knopf für die Helligkeit des Lichtelements auf der Innenseite des Rahmens. Des weiteren finden sich auf der rechten Außenseite noch 3 weitere Touchelemente, mit denen sich ein Bild vor oder zurück springen lässt und natürlich auch die Start/Stopp Funktion.

Eigene Bilder? Kein Problem

Ja richtig gelesen, das Looking Glass Portrait bringt nicht nur die bereits ausgespielten Bilder und Grafiken mit sich, nein, ihr könnt euch hier frei ausleben und eure eigenen Bilder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Hier haben wir gleich mehrere Optionen, wie wir diese in 3D umwandeln. Entweder man übernimmt dies selbst mit den jeweiligen Tools oder man holt sich Unterstützung bei der Looking Glass Factory. Zweites ist hier natürlich deutlich einfacher, jedoch ist dies auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Ist das erledigt kann das 3D Bild bequem mit der HoloPlay Studio Software bearbeitet und aufgespielt werden. Aber Achtung, hierzu muss das Looking Glass Portrait mit dem mitgelieferten USB C- und HDMI- Kabel am PC verbunden werden, wer also keinen USB C Eingang hat, benötigt auch hier einen Adapter. Optisch kommen eure eignen Schätze hierbei natürlich nicht zu Knapp und erstrahlen hierbei wie noch nie zuvor.

Das war natürlich noch lange nicht alles, wer sich hier richtig tiefgreifend mit dem Looking Glass Portrait beschäftigt kann Hologramme erstellen, diese aufspielen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Hier sind einem mal wirklich keine Grenzen gesetzt.

Preis

Preislich sind wir hier, wie man es sich schon denken kann, nicht gerade bei einem 0815 Gerät aus dem Laden nebenan. Hier müsst ihr euch also aktuell auf knapp 299$ einstellen. Auch wenn dies nach einem ordentlichen Batzen Geld klingt, ist dies aus unserer Sicht dennoch mehr als gerechtfertigt. Ein tolles Produkt!

Looking Glass Portrait im Test – was steckt hinter dem weltweit ersten, persönlichen holografischen Display?
Unser Fazit
Looking Glass Portrait ist ein regelrechter Alleskönner, der eure schönsten Erinnerungen in neuem Glanz erstrahlen lässt. Auch eurer Kreativität könnt ihr hier freien Lauf lassen. Natürlich gibt es hier und da Kleinigkeiten die man bemängeln kann, jedoch ist dies jammern auf sehr hohem Niveau. Wer also auf der suche nach einem absoluten Blickfang für seine Zuhause ist, sollte sich diesen Bilderrahmen mal genauer anschauen.
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Hochwertige Verarbeitung
Personalisierbar
Absoluter Blickfang
Negativ
Es werden Adapter benötigt
Bildumwandlung für zusätzliche Kosten
9.6
Looking Glass Portrait im Test
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