Spacebase Startopia

Spacebase Startopia ist eine galaktische Neuauflage des beliebten Weltraum-Basis-Management-Spiels, das im… nun ja, Weltraum spielt! Dieses lebendige und oft absurde Universum bietet den Spielern eine aufregende Mischung aus Städtebau und Basismanagement, mit einem Hauch von RTS-Geplänkel. Spacebase Startopia soll im Laufes des Jahres für PC via Steam, PlayStation 4, Xbox One, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erscheinen.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein Steam-Key zur Verfügung gestellt.

Nur ein Remake oder doch mehr?

Einige von uns kennen sicherlich noch Startopia aus dem Jahr 2001, welches durchaus einen gewissen Kultfaktor erreicht hat. Spacebase Startopia möchte jedoch kein Nachfolger und keine Fortsetzung sein, dies stellten die Entwickler bereits bei der Enthüllung im vergangenen Jahr klar. Die Ähnlichkeit zu Startopia ist hierbei jedoch nicht von der Hand zu weisen und das ist auch gut so. Das Spiel macht dort weiter, wo bereits Startopia begeistern konnte, denn viele bereits bekannte Elemente wurden genutzt oder weiterentwickelt. Hierzu gehören Beispielsweise das Forschungssystem oder die durchaus komplexeren Ansprüche der Bewohner eurer Basis. Das ganze spielt auf einem, nennen wir es mal riesigen Donut am anderen Ende der Galaxis, welcher wirklich groß ist.

Spacebase Startopia bleibt auch dem drei Deck-Prinzip mit dem Sub-Deck, dem Fun-Deck und dem Bio-Deck treu. Auf dem Sub-Deck sind all eure funktionalen Gebäude wie Krankenstation, Schlafkojen, Sicherheitsstation oder Kommunikation untergebracht. Hier docken zudem auch ankommende Raumschiffe an und bringen allerhand neue Bewohner an Bord. Auf dem Fun-Deck geht es, wie der es der Name schon sagt um Spaß. Hier werden die Bewohner unterhalten und hinterlassen im Austausch ihre wertvolle „Energie“, welche zugleich die Währung von Spacebase Startopia ist. Auf dem Bio-Deck könnt ihr die Seele so richtig Baumeln lassen. Hier wachsen allerhand kunterbunte Pflanzen in verschiedenen Biomen vor sich her, die gleichzeitig bei der Ernte wertvolle Ressourcen für Bau und Forschung abwerfen. Zwischen all diesem arbeitet eure kleine Roboter-Armee, die sich bestens um die Gebäude sorgt, sodass diese nicht Auseinanderfallen und bringt eure wertvolle Fracht von A nach B.

Ui ist das bunt hier

Auch Optisch wurde hier einiges weiterentwickelt. Die einzelnen Decks wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und bringen durch durch die kunterbunten Farben eine wunderschön fröhliche Stimmung auf Parkett. Soundtechnisch ist das ganze Stimmig Spaceig, wirkt hierbei jedoch keineswegs überzogen. Der Humor bleibt hierbei natürlich auch nicht auf der Strecke der schräge Humor der KI VAL bringt einen immer wieder zum schmunzeln. Gerade dieser Aspekt gibt Spacebase Startopia nochmal einen ganz eigenen Flair. Spielerisch ist das ganze ein Klassisches Management-Spiel, welches euch mit Tutorials und Kampagnenmissionen bestens das Prinzip, sowie die Bauweise näher bringt. Auch das Modifizieren bereits vorhandener Räume ist natürlich möglich, dies ist jedoch sehr aufwendig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl. Aber sind wir doch mal ehrlich, einfach kann jeder. Spacebase Startopia aber auch noch mehr zu bieten, einen Mehrspieler-Modus.

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Ja, richtig gehört es gibt einen Mehrspieler-Modus, welcher gleich mehrere Varianten mit sich bringt. Zum einen ist es möglich mit Freunden kooperativ die komplette Kampagne spielen. Zum anderen das Gefecht, hier werden die Spielbedingungen euch überlassen und damit auch die Entscheidung ob ihr euch gegenseitig nieder macht oder doch lieber gemeinschaftlich neues Sphären der Wissenschaft erreicht. Somit sind zur normalen Kampagne noch viele lustige Spielstunden mit euren Freunden garantiert.

Fazit:

Spacebase Startopia ist keinesfalls eine schnöde Neuauflage, denn es ist so vieles mehr. Die Basis hat sich in allen Bereichen im Vergleich zu Startopia aus dem Jahr 2001 weiterentwickelt und das an genau den richtigen Stellen. Somit kann das ganze optisch wie auch spielerisch auf ganzer Linie überzeugen. Gerade der Mehrspieler-Modus macht das ganze nochmals deutlich interessanter und bringt frischen Wind mit sich. Wer also eine bunte, humorvolle Abwechslung zu Tropico sucht, kann hier beherzt zugreifen. Auch für Neulinge, die Lust auf ein „Basis-Management-Spiel“ im Weltraum haben können hier nichts falsch machen. 

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Andre Wich
Der Verrückte im Team darf / muss alles testen was anliegt, auch wenn es Barbies großes Pferdeabenteuer ist (welches er zudem liebend gerne testen würde). Wäre er früher geboren, hätte er mit seinem Humor in einem Monty Python Film mitspielen können. Ausserdem hält er natürlich als waschechter Bayer von hopfenartigen Kaltgetränken absolut nichts.

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