Montag, Februar 24, 2020

House Party im Test – mal richtig die Sau raus lassen

American Pie prägte die Anfänge der 2000er Jahre, wilde Partys, Alkohol, College-Leben sowie einige nackte Tatsachen. House Party fängt genau dieses Lebensgefühl ein und versetzt uns in die wilde College Partyzeit. Aktuell ist es noch im Early-Access, jedoch gab es schon viele Verbesserungen sowie Neuerungen. Wir haben uns einmal die aktuelle Version zur Brust genommen und auf Herz und Nieren getestet.

Trigger-Warnung in diesem Text werden Themen behandelt, die anstößig sein könnten.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein Key zur Verfügung gestellt.

Viele Partys warten auf uns

House Party ist eine Mischung aus Adventure und Rollenspiel. Diese Elemente finden Anwendung in verschiedenen Party Szenarien. Hier gibt es einmal offizielle vom Entwickler, sowie von der Community erstellte Szenarien. Unser Ziel ist es eigentlich immer Spaß zu haben und nach Möglichkeit eine der weiblichen Party Gäste flachzulegen. Klingt versaut, ist es auch, schließlich ist House Party ab 18 Jahren freigegeben und geizt nicht mit nackter Haut. Hier stehen einem drei Zensierungs Optionen zur Auswahl, einmal volle Zensur, wo alles anstößige ausgepixelt wird. Die nächste Stufe ist der unzensiert-Modus, wo wir alles sehen können mit Ausnahme von sexuellen Handlungen. Die letzte Option ist nicht offiziell im Spiel implentiert und kann nur über eine Änderung in einer Konfigurationsdatei erreicht werden, bei Durchführung seht ihr alles.

Ob Ashley uns heute noch verfällt?

Moral? Was ist das? 

Neben dem Ziel des Beischlafes, ergeben sich auf jeder Party immer weitere neue Möglichkeiten um Sympathien zu sammeln oder Partygäste mit Alkohol abzufüllen. So fragt euch jemand, ob ihr Nacktfotos von einer Frau machen könntet, damit er sie im Netz veröffentlichen kann. Nun liegt es an euch, mit wem ihr euch gut stellen wollt, ich sage lieber nicht für was ich mich entschieden habe. So treibt man mittels Dialogen die Handlung immer weiter voran und sammelt fleißig allerlei nützliche Gegenstände, welche zum Beispiel für bestimmte Quests genutzt werden müssen. Aktuell ist das ganze noch im Early-Access, jedoch fühlt sich alles schon an wie ein komplett fertiges Spiel. Grafisch ist House Party natürlich nicht auf dem Niveau eines Triple A Titels, aber doch auf der Höhe der Zeit. Besonders die Charaktere sind sehr detailgetreu dargestellt. In Sachen Sounddesign sind teilweise vertonte Dialoge zu hören. Zumindest wirkt alles in Sachen Atmosphäre wie eine waschechte Haus-Party.

Hose an oder aus?

Content en Mass

Es gibt allerlei Enden und Geschichten zu erleben, jeder Spieldurchgang ist anders, je nachdem wie ihr euch verhaltet. Deutsche Sprache wird ebenfalls in den Untertiteln angeboten, jedoch ist die Übersetzung leider noch ein wenig holprig. Durch die vielen Möglichkeiten das Spiel zu erleben und die bereits zu Anfang erwähnten zusätzlichen Szenarien bietet sich einiges an Spielzeit. Besonders die Mischung aus Adventure und Rollenspiel kommt sehr gut rüber, es fühlt sich fast an wie ein nicht jugendfreies Sims aus der Ego-Perspektive. Besonders interessant wäre House Party mit Sicherheit auch in VR, hier gibt es auch schon eine zurückhaltende Meinung seitens des Entwicklers. In den Steam Foren wurde schon öfter bestätigt, dass eine VR-Version in Planung ist, jedoch sollte das Hauptspiel vorrangig erst einmal den Early-Access verlassen.

Flotter Dreier im Whirlpool?

Wem kann man House Party empfehlen? Eigentlich jedem nicht verklemmten Party Hengst, wer Lust hat eine gute Zeit zu haben. Lebt euch aus, in der digitalen Welt ohne die Konsequenzen zu fürchten. Adventure- und Rollenspieler werden auch Spaß haben, solange sie kein episches Abenteuer erwarten. Es geht schier darum eure Fantasien auszuleben und Mädels abzuschleppen. Nach 18 Stunden Spielzeit habe ich immer noch Spaß wie in der ersten Minute, durch den stetig wachsenden Content werde ich mit Sicherheit immer wieder mal für ein paar Stunden in das Partyleben abtauchen.

Grafik
8
Sound
7
Gameplay
8
Umfang
10
Steuerung
8
Marcel Wunnenberg
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!

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