Donnerstag, Juli 9, 2020

It came from space and ate our brains im Test – Funky Alieninvasion

Bereits 2015 fand die erste Invasion der hirnfressenden Aliens auf Steam statt. Seit dem 28.01.2020 haben die Außerirdischen ihre nächste Invasion gestartet, diesmal auf der Xbox One, Nintendo Switch sowie Playstation 4. Ob die Invasoren erfolgreich in ihrem Vorhaben waren, erfahrt ihr in unserem Test zu dem Top-Down Shooter von Triangle Studios.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein Key für die Playstation 4 Version zur Verfügung gestellt.

Funky Alien-Invasoren

It came from space and ate our brains ist ein klassischer Top-Down Twin-Stick Shooter, welcher nicht viel Wert auf Story legt. Eigentlich gibt es absolut keine Story, außer das wir als scheinbar einer der letzten überlebenden Menschen mit allerlei Feuerkraft die Alien Invasoren zur Strecke bringen müssen. Wer braucht bei so einem Setting schon eine spannende Hintergrundgeschichte? Niemand! Das Einzige was benötigt wird sind jede Menge Waffen, welche uns natürlich auch zur Verfügung stehen. Sechs verschiedene Waffen stehen dabei zur Auswahl um unser Überleben zu sichern. Der Clou an den Waffen ist dabei,  das sie für jedes Level geupgradet werden können. Hierfür nehmen wir ein wenig Geld in die Hand, welches wir durch das töten der Neon-Pinkfarbenden Aliens verdienen. Ja, bei der Farbe habt ihr richtig gelesen, die Aliens sehen echt funky aus, dazu noch die leicht kubische Pixeloptik. Man ist fast gewillt die Invasoren nicht ernst zunehmen, doch der Schein trügt, denn sie sind gefährlicher als sie Aussehen. Die Standard Invasoren sind noch recht harmlos, jedoch gibt es fünf verschiedene Typen, welcher auf seine eigene Art und Weise eine Herausforderung darstellen kann.

Du hast ‘nen Freund in mir

Passend zu dem futuristisch abgedrehten Look der Aliens passt auch noch der Soundtrack. Ein knalliger Techno-Sound, welcher sogar schon leicht in das Chiptune Genre abdriftet und uns den richtigen Beat auf unserer Mission liefert. Alleine Aliens aufs Korn nehmen ist aber auf Dauer langweilig, also schnapp dir bis zu drei deiner Freunde, denn It came from space and ate our brains kann mit vier Spielern im Koop erlebt werden. Den Koop Modus könnt ihr entweder in den sechs Kampagnenmissionen spielen, oder in zahlreichen Überlebensmissionen. Diese beiden Modi können natürlich auch Solo gespielt werden, machen aber im Team doch um einiges mehr Spaß. Der Schwierigkeitsgrad sei auf jedenfall nicht zu unterschätzen, auf Leicht ist noch alles in Ordnung, ab Mittel zieht die Lernkurve aber schon sehr stark an. Für ganz hartgesottene gibt es noch den schwer oder brutal Schwierigkeitsgrad. Ich als Fan und Veteran von Top Down Shootern bin schon echt ins Schwitzen auf Brutal gekommen, was gerade Fans des Genres freuen wird. Denn hier wird eine Herausforderung geboten. Aber auch Neulinge des Genres brauchen keine Panik haben,denn auf leicht ist auch für Anfänger alles gut schaffbar. Bevor ihr überhaupt euren Feldzug beginnt, könnt ihr sowieso erst einmal eine Tutorial Mission spielen, wo euch alles erklärt wird. Zumindest fast alles, ein paar Kleinigkeiten werden leider ausgelassen, welche aber relativ schnell im Laufe des Spiels autodidaktisch erlernt werden.

Wi8

Gameplay, Grafik und Soundtrack passen bei It came from Space and ate our brains. Lediglich ein paar Kleinigkeiten fehlen dem Titel leider um ein ganz großer Vertreter des Top-Down Shooter Genres zu werden. Leider gibt es “nur” fünf verschiedene Gegnertypen, hier wäre ein wenig mehr Varianz wünschenswert gewesen, die Endbosse welche am Ende einer Kampagnen Mission auftauchen, habe ich jetzt nicht berücksichtigt. Die Waffenauswahl ist vollkommen ausreichend und die Langzeitmotivation ist dank eines High-Score Systems auch gegeben. Jedoch wäre ein Online-Mehrspieler noch wünschenswert gewesen, der Koop-Modus ist leider nur Lokal möglich. So gesehen ein guter Shooter, welcher für Neulinge sowie Veteranen geeignet ist. Seid gewarnt, es kann echt süchtig machen, ich konnte mich während meines Tests kaum vom Spiel losreißen. 

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Bewertung

Grafik
8
Sound
8
Gameplay
8
Umfang
7
Steuerung
8
Marcel Wunnenberg
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!

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