Non Fungible Tokens: So entsteht der Hype um die Krypto-Sammlerstücke

Das Internet hat seit seiner Entstehung für maßgebliche Veränderungen in unserer Welt gesorgt. Immer komplexere Algorithmen und Protokolle erlauben es Unternehmen und Nutzern heute, sich bereits am Rande des Web 4.0 und einer immer virtuelleren Welt zu bewegen. NFT, sogenannte Non Fungible Tokens, sind ein weiterer Beweis für diesen Trend.

Der Begriff Non Fungible Token ist noch nicht allzu lange bekannt und schon hat sich ein großer Hype um die virtuelle Ware entwickelt. Wer ein NFT kauft, erhält ein rein digital existierendes Produkt, das mit Hilfe einer einzigartigen Zeichenfolge innerhalb der Blockchain gesichert und zugeordnet werden kann. Es handelt sich folglich um ein Zertifikat, mit dem Käufer ihren Besitz an einem nicht austauschbaren, virtuellen Gegenstand belegen können.

So können NFTs beispielsweise in Form von

angeboten und erworben werden.

Gezahlt wird für den Erwerb der digitalen Zertifikate meist per Kryptowährung. Weil die Ethereum-Blockchain und NFTs häufig verknüpft sind, ist Ethereum meist das Zahlungsmittel der Wahl. Wie viel diese im Vergleich zu Echtgeldwährungen wie Euro oder US-Dollar wert ist, lässt sich per Online-Suche schnell herausfinden.

Wie entsteht das Interesse an den virtuellen Objekten?

Ein wichtiger Aspekt bei der Betrachtung des Hypes um Non Fungible Tokens ist, dass Menschen in den vergangenen Jahren zunehmend Interesse daran entwickelt haben, über das Netz Geld zu verdienen. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung und der Verlagerung vieler alltäglicher Dinge in den virtuellen Raum, eröffneten sich neue Märkte und Chancen. Kryptowährungen als Anlage- und Gewinnsteigerungsmöglichkeit kreieren somit einen neuen Markt für digitale Geldanlagen. Zu den etabliertesten Geschäftsmodellen im virtuellen Raum gehören Online Casinos. Wer den Online-Casino Echtgeld Test macht, wird feststellen, dass mittlerweile Boni genutzt werden, um die Einzahlung mit dem digitalen Geld attraktiver zu machen. Auch bei Trading-Seiten ist diese Entwicklung zu beobachten. Nichtsdestotrotz bleiben die Anbieter den klassischen Währungen treu und fokussieren sich nicht ausschließlich ahttps://www.spielbanken.com/echtgeld-casinos/https:/www.spielbanken.com/echtgeld-casinos/uf Kryptowährung.

Die große Begeisterung für Krypto und der rasante Aufstieg einzelner Währungen wie Ethereum oder Bitcoin aber beweisen, dass Menschen heute offen für rein virtuelle Werte sind. Dies legt den Grundstein für den Erfolg der NFTs. Innerhalb kürzester Zeit fanden sich zahllose Anbieter und Anleger, die große Summen umsetzen. Laut einer der bekanntesten Plattformen, OpenSea, wurden im August rund 1,9 Milliarden Dollar mit NFT-Verkäufen erzielt. Anfang des Jahres lag das monatliche Volumen bei lediglich acht Millionen Dollar. Dies zeigt die rasante Entwicklung.

Weitere Plattformen, auf denen NFTs heute angeboten und gekauft werden können, sind unter anderem Artblocks, Sorare und Hashmarks. Hier werden Kunst, Sammelkarten und Portraits veräußert. Auch in virtuellen Spielwelten nehmen NFTs immer bedeutendere Rollen ein. So sorgte beispielsweise die „Shaun das Schaf“-NFT-Kollektion bei The Sandbox für Aufsehen.

Krypto-Sammlerstücke und Kryptowährung: Schritt für Schritt zum „Metaversum“

Freude an rein virtuellen Gütern markiert einen Bewusstseinswandel. Wer sich bereits länger mit der Materie beschäftigt, wird sich an die Vision des Metaversums erinnert fühlen. Zum ersten Mal erwähnt wurde das Metaversum im Science-Fiction-Werk „Snow Crash“. Der Autor Neal Stephenson skizzierte eine Zukunft, in der die Technologie weltbeherrschend ist. Hier dient das Metaversum als digitale Parallelwelt, in der Menschen sich mit virtuellen Währungen und virtuellen Gütern fernab der realen Welt bewegen und interagieren können.

Das Metaversum, so dystopisch der Kontext in besagtem Buch beschrieben wird, zeigt sich heute in Gesprächen über das Web 4.0, in dem reale und virtuelle Welt gänzlich verschmelzen sollen. Noch ist das nicht erreicht, mit großen virtuellen Spielwelten wie Fortnite, Genshin Impact oder auch Roblox entstehen jedoch frei zugängliche Universen, in denen Menschen sich gerne und oft lange aufhalten. Gerade diese Welten zeigen auf, warum Kryptowährungen und NFTs auf große Offenheit treffen.

Wissenswert: Der Unterschied zwischen NFTs und Kryptowährungen liegt darin, dass es sich bei NFTs um nicht-austauschbare Zertifikate handelt, die keinen festen Gegenwert haben. Bei Kryptowährungen sind die jeweiligen Coins einer Währung austauschbar und in ihrem Wert stets dem aktuellen Kurs entsprechend. Dass sie häufig in einem Satz erwähnt werden, liegt an der Blockchain als gemeinsamem Ort und der Tatsache, dass laut Medienberichten meist Kryptowährungen das Zahlungsmittel bei NFT-Käufen sind.

 

Können NFT zur Blase werden?

Bei NFT-Verkäufen werden mitunter hohe Summen umgesetzt. Mehrere Hunderttausend Dollar für Memes oder Kunstwerke sind keine Seltenheit. So wechselte beispielsweise der erste Tweet auf der Plattform Valuables by Cent für rund 2,4 Millionen Euro den Besitzer. Daher wundert es wenig, dass Experten mit großer Skepsis auf den neuen Markt blicken. Eine rasante Aufwärtsbewegung bietet unter Umständen das Risiko eines schnellen Falls.

Während manche Experten laut eines Artikels der FAZ bei NFTs tatsächlich von einer Blase sprechen, welche sicher platzen wird, sind Fans der neuen Bewegung weit positiver eingestellt. Dass Kurse in den vergangenen Wochen hin und wieder sanken, spricht einigen Stimmen zufolge für eine Stabilisierung des Marktes und nicht für seinen Niedergang. Abzuwarten bleibt dennoch, wie sich die NFTs in Zukunft einen Platz in unserer immer digitaleren Welt sichern werden.

Bildquellen:

Abbildung 1: Launchpresso on Unsplash

Abbildung 2: Executium on Unsplash

Abbildung 3: Lucrezia Carnelos on Unsplash

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