Freitag, November 27, 2020

Steelseries Arctis 7P im Test – Bereit für die Next Gen?

Es dauert nicht mehr lange, bis die PS5 Einzug in die Wohnzimmer vieler Gamer findet, sofern ihr das Glück hattet eine ergattern zu können. Sucht ihr schon fieberhaft nach einem passenden Headset? Das Sony eigene PS5 Headset ist ebenso restlos ausverkauft wie die Konsole selbst, hier tritt Steelseries auf den Plan und versucht Abhilfe zu schaffen. Mit ihrem Arctis 7P wollen sie euch eine Alternative für die PS5 bieten, natürlich funktioniert es auch mit der PS4. Da wir aktuell noch keine PS5 in der Redaktion haben, testeten wir das 7P an der PS4 und weiteren anderen Peripheriegeräten auf Herz und Nieren.

 

In Hinsicht auf den Test des Soundbildes, habe ich folgende Filme, Spiele und Musikstücke zum Testen genommen, um ein vergleichbares Fazit ziehen zu können. Der Vollständigkeit halber habe ich diese hier für euch aufgelistet:

Spotify / One Plus Nord / Shaun Baker – Explode
Spotify / One Plus Nord / Sabaton – Bismarck
PC / Blu-Ray / Soldat James Ryan 
PC / CS:GO, Valorant
PS4 / World of Warships: Legends, Call of Duty: Warzone, Battlefield V
Oculus Quest  per 3.5mm Adapter/ Dreadhalls VR, Pavlov VR

Die Tonaufnahme des Mikrofons wurden unter den selben Bedingungen, sowie demselben Text in Audacity aufgenommen, wie es bei unseren bisherigen Tests auch üblich war. Neben den zuvor genannten Test-Szenarien, wurde das Headsets auch über einen längeren Zeitraum im Alltag benutzt.

Das Arctis 7P wurde uns zum Testen zur Verfügung gestellt. Jedoch wird dies unsere Neutralität in diesem Test keinerlei beeinflussen.

Bauweise Over-Ear geschlossen
Typ Stereo
Frequenzbereich 20 – 20000 Hz
Impedanz 32 Ohm
Empfindlichkeit 98 dB
Mikrofon-Frequenzbereich 100 – 6.5000 Hz
Mikrofon-Empfindlichkeit -48 dB
Hauptfarbe Weiß
Akzentfarbe Blau
Beleuchtung nein
Kompatibilität PC, PS3, PS4, PS5, Smartphone
Mikrofon-Ergonomie einfahrbar
Kabellos ja
Kabellänge kabellos, 100 bis 129 cm
Gewicht 300 – 400 g
Mute-Button ja
Anschlusstyp 3.5 mm Klinke, 3.5 mm Klinke 4-Pol, USB
Design to impress

Dem aufmerksamen Beobachter dürfte direkt das Design auffallen in Weiß mit blauen Akzenten. Ja, hier spiegelt sich die Farbgebung der PS5 wieder, eine klare Ansage, für die Next Gen Konsole bereit zu sein. Der Rest des Headsets ähnelt von der Form und den Materialien ganz klar dem aktuellen Arctis 9. Never Change a running Design, somit ist natürlich auch wieder das Ski-Google Headband mit wieder an Bord, um für einen ausgewogenen Tragekomfort zu sorgen. Das Aussenmaterial ist Kunststoff, jedoch ist der Kopfbügel ebenfalls wieder aus robusten Metall, welcher mit Kunststoff ummantelt ist. Die austauschbaren, aus atmungsaktiven Stoff bezogenen Ohrmuscheln schaffen es die Ohren sauber zu umschließen, ohne unangenehm zu wirken. Selbst nach mehreren Stunden tritt kein Schwitzen unter selbigen auf, wie man es leider oftmals von anderen Headsets gewohnt ist, welche Kunstleder verwenden. An den Ohrmuschel Unterseiten sind die Regler für Lautstärke sowie Sidetone angebracht. Mittels dem Sidetone Regler könnt ihr einstellen, wie stark ihr eure eigene Stimme hören möchtet. Zusätzlich kann man hier noch den Power Knopf sowie den Mic Mute Knopf finden. Relativer Standard, welcher heutzutage bei fast jedem Headset vorhanden ist.

Allroundwunder

Das Arctis 7P scheint alles und jeden glücklich machen zu wollen, denn über den mitgelieferten USB-C Dongle kann es mit allerlei Geräten genutzt werden. Diese wären unter anderem die Nintendo Switch, Android Smartphones oder über den mitgelieferten Adapter ebenso per USB am PC, der PS4 und der PS5. Wer das 7P nicht Wireless nutzen möchte, kann dies ebenso problemlos machen. Hierfür ist ein Adapter beiliegend, um das Headset per 3.5mm Klinke nutzen zu können. Dieser Adapter ist ebenso praktisch, falls der Akku mal schlapp machen sollte, im Test hielt er im Schnitt 19 Stunden, kann man es per Klinke benutzen. Es ist noch ein weiterer reiner 3.5mm Anschluss vorhanden, hier könnte man ein zweites Headset anschließen, falls ihr mit jemanden den Ton eures Headsets teilen. Die Reichweite des Empfängers ist ebenfalls mehr als überdurchschnittlich gut, knapp 7 Meter innerhalb der Wohnung, durch verschiedene Wände, hielt die Verbindung stand.

Sound der überzeugt

In Sachen Klangbild konnte das 7P überzeugen. Der Sound ist in der Standard Einstellung zwar ein wenig Höhen lastig, jedoch kann das Soundprofil über die Steelseries Suite am PC auf die eigenen Vorlieben angepasst werden. Bei Filmen und Spielen macht das Headset eine super Figur, gerade Explosionen kommen sehr wuchtig rüber. Bei der Musik Wiedergabe gehen leider manche Nuancen unter, da der Bass immer ein wenig zu überlagern scheint. Dieser Umstand ist nicht extrem, jedoch wird es dem geschulten Ohr auffallen. Das Mikrofon, welches nicht abnehmbar aber einschiebbar ist, tut sein nötigstes. Für Kommunikation innerhalb des Spiels ausreichend, für YouTube Aufnahmen oder Twitch Live Commentarys leider nicht auf der qualitativen Höhe eines Studio Mikrofons. Auf jeden Fall ist es Discord zertifiziert, was definitiv positiv ist. Als weiterer Pluspunkt ist festzuhalten, solltet ihr das Mikrofon Stummschalten, so leuchtet dieses rot, ein nettes Gimmick um immer zu wissen, ob man gerade zu hören ist, oder nicht.

3D Sound an der PS5?

Beim Start unterstützt das 7P keinen Surround-Sound auf der PS5 zumindest nicht an über einen optischen Audioausgang. Auf der PS4, waren wir in der Lage, Surround über den optischen Ausgang auf die Headsets auszugeben. Weil es keinen optischen Ausgang mehr bei der PS5 gibt. Jedoch wird das 7P über USB sowie Klinke von der Tempest 3D Engine (Surround) profitieren und diese nutzen.

Mikrofon Test Text

Das Design gibt die Marschrichtung vor, Next Gen! Steelseries möchte euch mitnehmen auf das Abenteuer neue Konsolengeneration, solltet ihr noch nicht bereit sein, könnt ihr das Arctis 7P natürlich auch noch an der PS4 nutzen. Der Preis von 179€ geht für den Umfang und die Qualität des Headsets mehr als in Ordnung. Alternativ könnte man auch zu dem Steelseries Arctis 1 Wireless greifen, für einen geringeren Preis, jedoch merkt man die qualitativen Unterschiede. Wer ein Headset sucht, welches eine weite Bandbreite an Geräten abdeckt und hochwertige Leistung bietet, ist bei dem Arctis 7P genau richtig.

Bewertung

Sound
9
Komfort
10
Akkulaufzeit
8
Preis/Leistung
9
Mikrofon
5
Marcel Wunnenberg
Groß geworden mit dem Atari 2600. Ein absoluter Fan der Oculus Quest, sowie von Arcade Automaten. Wenn er nicht am zocken ist, schaut er gerne trashige Splatter Filme. Ein Spiel welches nie langweilig wird? DOOM!!!

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