Despot's Game: Dystopian Army Builder

Despot’s Game im Test – knuffige, kleine, rosa Krieger

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Despot /dɛsˈpoːt,Despót/ Substantiv, maskulin [der], unumschränkt Herrschender, Gewaltherrscher. Damit erst einmal die Definition des Wortes Despot geklärt ist, doch was hat diese Herrschaft mit dem Spiel Despot’s Game zu tun? Menschen werden in eine Arena gesteckt und müssen sich einer herrschenden Macht Gegenüberstellen, es geht um das reine Überleben. Eine richtige Story verbirgt sich natürlich nicht in dem Rogue-Like Autobattler-Army Builder, doch das ist nicht unbedingt negativ. Warum erfahrt ihr in unserem Test.

Zum Testen wurde uns freundlicherweise ein Steam Key zur Verfügung gestellt.

Brot und Spiele

Despot’s Game spielt in einer anarchistischen Welt, welche von Außerirdischen regiert wird, selbige benutzen die Menschen zu ihrem Vergnügen. Die Menschen werden in Arenen gesperrt, in welchen sie gegen Außerirdische um ihr Leben kämpfen müssen. Das Spielprinzip ist schnell erklärt, man startet mit einer kleinen Anzahl von Menschen, welche einer bestimmten Kampfklasse zugeordnet sind. Nahkämpfer, Magier oder Eierköpfe um nur ein paar Beispiele zu nennen, diese haben nun die Aufgabe sich von Raum zu Raum durchzukämpfen. Der Spieler hat “lediglich” die Aufgabe, die Kämpfer auf dem Arena-Schlachtfeld anzuordnen, die Kämpfe laufen komplett automatisch ab. Da nur das Anordnen der Einheiten auf Dauer langweilig werden könnte, gibt es noch weitere Aufgaben, die es zu Erfüllen gilt. In manchen Räumen hat man die Möglichkeit seine Armee mit weiteren Einheiten aufzustocken und selbige mit neuen Waffen auszustatten. Wie die Entwickler auf die zur Verfügung stehenden Waffen gekommen sind, frage ich mich bisher immer noch. Ein gelber Trainingsanzug, eine Brezel oder magische Peitsche, so abgedreht wie es klingt, ich finde es einfach genial, wenn ich an vorderster Front drei Menschen habe, welche mit Brezeln auf Aliens werfen. Ihr solltet spätestens jetzt merken, Despot’s Game ist ein Spiel, was nicht alles ernst nimmt. Quasi alles ist hier eine Anlehnung an anderer Spiele oder Popkulturelle Ereignisse. So haben unsere Charaktere Ähnlichkeiten mit berühmten Filmfiguren, oder in zwischendurch auftretenden Dialog Events, wird vom T-Virus geschrieben. Man könnte wahrlich einen ganzen Artikel den Anspielungen widmen, das wollen wir hier aber nicht machen. Despot's Game

Der Dungeon Manager

Neben der Möglichkeit seine Armee aufzustocken, kann man auch neue Fähigkeiten für die Truppe erwerben oder Essen kaufen. Die Fähigkeiten geben einem einen Vorteil, da die Level immer schwerer werden, Essen ist notwendig, da unsere Menschen in jedem Raum eine gewisse Menge an Nahrung verzehren. Hat man nicht genug Nahrung, haben die Menschen keine perfekte Kampfkraft mehr. Problematisch ist, alle genannten Verbesserungen sowie die Nahrung wird mit ein und derselben Währung gekauft, welche natürlich knapp ist. Es gilt also geschickt zu Haushalten. Soll ich nun den zweiten Kämpfer mit Schutzschild kaufen, oder doch lieber sparen? Denn die Einheiten bilden auch eine Art Symbiose untereinander, hat man beispielsweise drei Nahkämpfer, mit jeweils drei unterschiedlichen Waffen, bekommt dieser Einheitentyp einen Buff. Hier kommt aber auch wieder der Zufall ins Spiel, der Shop, sowie die Gegner sind alle zufällig generiert. Despot’s Game ist also nicht nur ein Auto Battler, sondern ebenso ein Micro-Management Spiel. Die Zufalls-Komponente kommt bei Despot’s Game leider sehr stark zum Tragen, auch wenn man dies am Beginn vielleicht nicht direkt bemerkt. Hatte man vielleicht zwei schlechte Entscheidungen getroffen, wie das Geld investiert wurde und eventuell noch einmal Pech bei den per Zufall angebotenen Fähigkeiten, merkt man schon, dass der Spieldurchlauf unter einem schlechten Stern steht und nicht meisterbar ist. Die Endbosse sowie Gegner werden einfach zu stark und unsere Armee wird innerhalb weniger Sekunden vernichtet. Die Rogue-like Komoponente von Despot’s Game offenbart sich am Ende eines gescheiterten Spieldurchlaufs. Man hat neue Fähigkeiten freigeschaltet, welche man im nächsten Lauf kaufen kann, oder es werden neue Spielmodi freigeschaltet.

Möge der Beste gewinnen

Solltet ihr zu dem Personenkreis gehören, welcher den Endboss besiegt hat, so kann eure Armee, welche den finalen Kampf überlebt hat, gegen andere Spieler antreten. Das passiert wieder automatisch, ihr könnt jeweils gegen die Person über euch im Ranking antreten, um euch bei einem Sieg nach oben zu kämpfen. So entsteht ein Wettbewerb unter den Spielern, obgleich Despot’s Game nur ein Einzelspieler Game ist. Über diesen King of the Hill Modus kann ich euch leider nur theoretisch etwas sagen, denn ich habe den finalen Boss noch nicht geschlagen. Despot’s Game ist nämlich schwer, sowie muss man die bereits erwähnte Prise Glück haben, um erfolgreich zu sein. Da man Despot’s Game aber auch gut nebenbei Spielen kann, eignet es sich gut als eine Art Idle Spiel, während man zum Beispiel etwas auf Twitch schaut, in kurzen Pausen während des Lernens oder einfach mal so zum Entspannen.

 

Despot’s Game im Test – knuffige, kleine, rosa Krieger
Unser Fazit
Despot's Game ist dieses typische, mal eben zwischendurch Spiel. Natürlich kann man es auch mit voller Aufmerksamkeit spielen, jedoch kann man es auch immer mal wieder nebenbei laufen lassen. Das Rad wird nicht neu erfunden, jedoch macht es schon fast süchtig, durch seine humoristische Ader. Taktiker und Micro Management Fans sollten definitiv zuschlagen.
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