Mountain Makalu 67 im Test – mit Leichtigkeit zur Mausspitze

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Mountain ist eine junge Firma aus Deutschland, welche aus einer Kickstarter Kampagne in 2020 geboren wurde. Spezialisiert auf anpassbare Tastaturen und Mäuse haben sie das Ziel, ein möglichst angenehmes Gaming Gefühl zu vermitteln. Die Mountain Makalu 67 ist ihre bisher einzige erhältliche Maus, benannt nach dem Berg zwischen Nepal und Tibet. Natürlich liegt er auch in der Nähe des Mount Everest, genauso wie auf meinem Schreibtisch aktuell, die Makalu Maus und die Everest Max Tastatur werkeln friedlich in einer Symbiose nebeneinander. Wie sich die Makalu 67 im Alltag schlägt, erfahrt ihr in unserem Test. Wir durften ebenso bereits die Tastatur aus dem hause Mountain testen, den Bericht findet ihr hier.

 

Grifftyp: Claw- und Palm-Grip
Sensortyp: optisch, PixArt PAW3370
Abtastrate: bis zu 19.000 DPI
Beschleunigung: bis zu 50 g
Lift Off Distance (LOD): 1-2 mm
Polling Rate: 1.000Hz / 1 ms
MCU: Cortex M0
Interner Speicher: ja, für fünf Profile
Switches: Omron 50M (unter den Haupttasten)
Zusätzliche Tasten: zwei Daumentasten, DPI-Taste
Design: ergonomisch geformte Rechtshändermaus
Kabel: 1,8 Meter, textilummantelt
Abmessungen: 127 × 70,2 × 42,2 mm (L x B x H)
Gewicht: 67 Gramm ohne Kabel
Preis: 59,99 Euro (UVP)

Mit leichtem Gepäck zum Gipfel

Woraus sich der Name Makalu ableitet, haben wir bereits geklärt, doch woher kommt die 67 im Namen? Ganz einfach, die Makalu wiegt lediglich 67 Gramm ohne Kabel, ein wahres Fliegengewicht, was unter anderem durch die offene Gitterstruktur erreicht wird. Ich war nie ein Fan dieser offenen Bauweise, die Makalu ist sogar die erste Maus in dieser Bauart, welche ich benutzt habe. Meine Vorbehalte wurden direkt zerschlagen, ergonomisch ist die Makalu 67 eine wahre Offenbarung. Trotz ihrer normalen Größe ist sie leicht und liegt gut in der Hand. Die zwei zusätzlichen Seitentasten lassen sich gut erreichen und sind sogar noch ein wenig mattiert, um einen angenehmeren Grip zu vermitteln. In das Leichtgewicht Konzept fügt sich ebenso das Kabel ein, mit einem flexiblen, aber leichten Kunstfaser Stoff sind die Signalleitungen des USB-Kabels umwickelt.Mountain Makalu 67

Licht, Performance und Action

Was ist für Gamer wichtig? Richtig RGB-Beleuchtung, denn mehr RGB-Beleuchtung verbessert den Skill und bringt mehr FPS. Das war natürlich nicht mein Ernst, doch eine RGB-Beleuchtung hat die Makalu 67 doch, obgleich sie keinen Performance Boost für euer Gaming gibt. Die Beleuchtung ist über eine eigenständige Software anpassbar, hier sind der Fantasie in Sachen Lichtkonzept fast keinerlei Grenzen gesetzt. Neben der Beleuchtung kann man noch die DPI, Poll-Rate, Sensitivität sowie die Klickgeschwindigkeit einstellen. Speicherbar ist alles in 5 verschiedenen Profilen, welche komfortabel mit einer Taste unterhalb des Mausrades gewechselt werden können. Wer noch mehr Individualisierung wünscht, kann auch noch den Maustasten Macros zuweisen oder die Tastenbelegung ändern. Mountain geht hier einen ähnlichen Weg, wie bereits bei der Everest Max Tastatur. Richte dir dein Peripheriegerät so ein, dass du damit am besten klarkommst.

Vorsicht glatter Gletscher

Ergonomisch weiß die Makalu 67 durch die leicht asymmetrische Bauform zu begeistern, wenn auch leider nur die Rechtshänder. Doch ein wichtiger Aspekt bei einer Maus ist immer noch die Performance der verbauten Hardware, sowie die Gleiteigenschaften. Der nun knapp ein Jahr auf dem Markt befindliche PixArt PAW3370 Sensor verrichtet einen guten Job. Eine präzise Abtastung ist jederzeit gewährleistet, ein Jittern ist kaum bemerkbar. Neben dem grandiosen Sensor hat Makalu mit den Omron 50m Switches ebenso eine gute Wahl getroffen. Eine Haltbarkeit von 50 Millionen Klicks, kaum Latenz und ein knackiger Druckpunkt sprechen hier für sich. Die Gleiteigenschaften der Makalu 67 sind auch deutlich besser im Vergleich zu anderen Vertretern aus dieser Preisklasse. Die weiß eingefärbten voll PTFE (Teflon) Gleiter lassen die Makalu 67 wie auf Eis vor sich hingleiten. In meinem typischen Maus Test in Valorant, sowie dem Aim-Trainer auf Steam habe ich bisher meine beste Punktzahl erreicht, was wahrlich für das Gesamtbild der Makalu 67 sprechen dürfte.

Spurlos glücklich

Viele Mäuse sehen nach einer gewissen Zeit im Gebrauch durchaus schmuddelig aus. Dieser Umstand resultiert meist aus der Oberfläche der Maus. Die Makalu 67 hat komplett auf eine gummierte Oberfläche verzichtet, sondern die Oberfläche leicht mattiert. Keinerlei Fingerabdrücke oder ähnliches sind auf der Oberfläche nach 6 Wochen Benutzung sichtbar. Ebenso sieht das innere der Maus überraschend sauber aus, bei der offenen Bauweise hatte ich schlimmeres befürchtet. Ein weiterer Pluspunkt seitens Mountain ist ein kostenlos im Lieferumfang befindlicher Satz an neuen Gleitpads. Solltet ihr euch denn mal überlegen eure Maus zu öffnen und von innen zu reinigen, könnt ihr direkt neue Gleitpads verbauen.

Mountain Makalu 67 im Test – mit Leichtigkeit zur Mausspitze
Unser Fazit
Die Makalu 67 ist eine wahre Offenbarung in dieser Preisklasse der Mäuse. Super ergonomisch, knackige Tasten und ein hohes Maß an Individualisierungsmöglichkeiten. In Kombination mit der Everest Max Tastatur ein unschlagbares Duo auf dem Schreibtisch, obgleich man hierfür auch ein wenig Geld in die Hand nehmen muss. Für mich die bisher beste Maus, die ich jemals in in der Hand halten durfte, wenn man vom Preis/Leistung Verhältnis ausgeht.
Leserwertung0 Bewertungen
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Positiv
Ergonomie
Tastenhaptik
Oberflächenstruktur
Gleiteigenschaften
Extra PTFE Gleitfüße enthalten
Negativ
Nur Rechtshänder geeignet
9.4
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